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4 BN 3/23, 4 BN 3/23 (4 CN 2/23) ECLI:DE:BVerwG:2023:150823B4BN3.23.0 KI-generiert

Scope of mandatory impact assessment for projects listed in UVPG Annex 1 No. 18 via § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG

Geschäftsnummer 4 BN 3/23, 4 BN 3/23 (4 CN 2/23)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) ordered the admission of the appeal on points of law and set aside the lower court's decision denying such admission, while deferring cost allocation to the final judgment and provisionally setting the amount in dispute at €20,000. The case involved a procedural dispute concerning the interpretation of the German Environmental Impact Assessment Act (UVPG), specifically whether and how certain projects listed in Annex 1 No. 18, particularly No. 18.7, fall within the scope of the impact assessment requirements referenced in Section 2(6) No. 3 UVPG. The decisive legal basis for the ruling was Section 132(2) No. 1 VwGO, under which the court found that the revision holds fundamental legal significance because it allows for the clarification of the scope and interpretation of the regulatory reference regarding these specific project categories.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Scope of mandatory impact assessment for projects listed in UVPG Annex 1 No. 18 via § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG: Die Beschwerde der Beigeladenen ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Schlagwörter

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Umweltverträglichkeitsprüfung Auslegung von Urteilen Kostenfestsetzung Umweltkosten Prozessvoraussetzung Feststellung der Bedeutung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Bezugnahme in § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG auf die in der Anlage 1 Nr. 18, insbesondere Nr. 18.7, aufgelisteten Vorhaben

[TENOR]

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 24. November 2022 wird aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 20 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Beigeladenen ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit geben, die Frage zu klären, wie die Bezugnahme in § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG auf die in der Anlage 1 Nr. 18, insbesondere Nr. 18.7, aufgelisteten Vorhaben zu verstehen ist.

Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.