Regional planning vs. project-based development plan: compatibility and requirements for site allocation under § 12(5) Sentence 2 ROG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) granted leave to appeal, reversing the Higher Administrative Court’s decision to deny such leave, in favor of the respondent and an auxiliary party; consequently, the case was remanded for appellate review with the dispute value provisionally set at €50,000. The underlying litigation concerned regional planning law, specifically the compatibility and interaction between regional planning instruments and project-related development plans (Bebauungspläne), as well as the procedural requirements for locating projects and issuing necessary notifications within that framework. The court’s decision to admit the appeal was grounded in the fundamental significance of the legal issues under § 132(2) No. 1 VwGO, recognizing that the proceedings would provide an opportunity to clarify the relationship between regional planning and project-based zoning as well as the standards for regional planning site allocation and the informational requirements under § 12(5) sentence 2 of the Federal Spatial Planning Act (ROG 2008).
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Regional planning vs. project-based development plan: compatibility and requirements for site allocation under § 12(5) Sentence 2 ROG: Die Beschwerden sind begründet. Die Revisionen sind wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit geben, sich zur Frage des Verhältnisses von Regionalplanung und vorhabenbezogenem Bebauungsplan sowie zu den Anforderungen an eine regionalplanerische Standortfestlegung und an den Hinweis nach § 12 Abs. 5 Satz 2 ROG 2008 zu äußern.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; Regionalplanung
[TENOR]
Auf die Beschwerden der Antragsgegnerin und der Beigeladenen zu 1 wird die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil vom 26. August 2021 aufgehoben.
Die Revisionen werden zugelassen.
Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 50 000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die Beschwerden sind begründet. Die Revisionen sind wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit geben, sich zur Frage des Verhältnisses von Regionalplanung und vorhabenbezogenem Bebauungsplan sowie zu den Anforderungen an eine regionalplanerische Standortfestlegung und an den Hinweis nach § 12 Abs. 5 Satz 2 ROG 2008 zu äußern.
Die vorläufige Streitwertfestsetzung im Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.