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7 B 22/21, 7 B 22/21 (7 C 3/22) ECLI:DE:BVerwG:2022:150722B7B22.21.0 KI-generiert

Admissibility of claims by environmental associations against enforceability declarations of soil remediation plans under § 13(6) BBodSchG

Geschäftsnummer 7 B 22/21, 7 B 22/21 (7 C 3/22)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) reversed the lower court's refusal to permit an appeal, ordering that the plaintiff's revision be admitted in a dispute concerning the admissibility of a public interest lawsuit by a recognized environmental association. The case challenges the legality of a declaration of enforceability for a soil protection remediation plan, with the core legal issue being whether such an association has standing to challenge this specific administrative act under § 13(6) of the German Soil Contamination Remediation Act (BBodSchG). The court found the appeal complaint well-founded, granting leave to appeal based on the revision criterion under § 132(2) No. 1 VwGO due to the need to clarify this unresolved question of admissibility, while setting the preliminary dispute value for the revision proceedings at €30,000.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 GKG; Admissibility of claims by environmental associations against enforceability declarations of soil remediation plans under § 13(6) BBodSchG: Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich unter anderem zur Klärung der Frage beitragen, ob die Klage einer anerkannten Umweltvereinigung gegen die Verbindlichkeitserklärung eines bodenschutzrechtlichen Sanierungsplans (§ 13 Abs. 6 BBodSchG) zulässig ist.

Schlagwörter

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Umweltschutzverbände Vollstreckbarerklärung Schutz des Bodens Schutz des öffentlichen Interesses Revisionsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO
Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.
§ 63 Abs. 1 GKG
Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 GKG.
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Volltext

Revisionszulassung; Zulässigkeit der Klage einer Umweltvereinigung

[TENOR]

Auf die Beschwerde des Klägers wird die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 14. Juli 2021 aufgehoben.

Die Revision des Klägers wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Endentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 30 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die zulässige Beschwerde ist begründet. Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich unter anderem zur Klärung der Frage beitragen, ob die Klage einer anerkannten Umweltvereinigung gegen die Verbindlichkeitserklärung eines bodenschutzrechtlichen Sanierungsplans (§ 13 Abs. 6 BBodSchG) zulässig ist.

Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 GKG.