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5 B 15/21, 5 B 15/21 (5 C 7/22) ECLI:DE:BVerwG:2022:300522B5B15.21.0 KI-generiert

Constitutional validity of higher co-payments for religious childcare providers under the equality principle

Geschäftsnummer 5 B 15/21, 5 B 15/21 (5 C 7/22)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) ordered the admission of the revision appeal, overturning the Higher Administrative Court's decision to deny it, thereby allowing the case to proceed to the BVerwG for a final substantive review. The dispute concerns a statutory regulation that establishes a higher financial co-payment requirement and lower state subsidies for childcare facilities operated by religious corporations with public law personality, compared to those operated by other recognized free youth welfare providers or parent initiatives. The decisive legal basis is Section 132(2) No. 1 of the Administrative Court Procedure Act (VwGO), under which the court determined the matter possesses fundamental legal significance, specifically raising the question of whether Article 3(3) Sentence 1 of the German Basic Law prohibits a legislative classification that assumes a higher capacity to perform for religious corporations, thereby resulting in disparate financial treatment.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Constitutional validity of higher co-payments for religious childcare providers under the equality principle: Die Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 12. Januar 2021 ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Rechtsgleichheit Wohlfahrtsstaat gesetzliche Grundlage Haushaltsordnung materielle Voraussetzungen Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Höhe staatlicher Zuschüsse für kirchliche von Kindertageseinrichtungen

[TENOR]

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 12. Januar 2021 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

[GRUENDE]

Die Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 12. Januar 2021 ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen.

Die Revision kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG einer Anknüpfung an den Status einer als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfassten Religionsgesellschaft durch eine gesetzliche Regelung entgegensteht, die für kirchliche Träger von Kindertageseinrichtungen mit Blick auf eine vom Gesetzgeber abstrakt und typisierend angenommene höhere Leistungsfähigkeit einen höheren finanziellen Eigenanteil und damit geringere staatliche Zuschüsse vorsieht als für andere anerkannte Träger der freien Jugendhilfe und für Elterninitiativen.