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8 B 51/21, 8 B 51/21 (8 C 2/22) ECLI:DE:BVerwG:2022:070322B8B51.21.0 KI-generiert

Temporal persistence of significant structural effort as prerequisite for excluding property restitution under German War Reparations Law

Geschäftsnummer 8 B 51/21, 8 B 51/21 (8 C 2/22)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) granted the appellants' application to admit the revision appeal, overturning the Berlin Administrative Court’s order refusing to admit the appeal insofar as it concerned the claim for fractional restitution of a specific parcel of land; the underlying merits of the claim remain pending for review on the substance. The dispute concerned whether the statutory exclusion of restitution for properties subject to significant structural effort requires that such effort persisted beyond September 29, 1990. The court held that the admission ground of fundamental significance under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO was met, establishing a need to clarify the temporal requirement of § 5 Abs. 1 Buchst. a of the Law on the Restoration of Justice and Legal Certainty (VermG) regarding the continuity of structural effort, and set the value in dispute at EUR 47,500.

Legislator-Regeste

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§ 88 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Temporal persistence of significant structural effort as prerequisite for excluding property restitution under German War Reparations Law: Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und für das Revisionsverfahren - insoweit vorläufig - auf 47 500 € festgesetzt.

Schlagwörter

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Rückerstattung des Eigentums Streitwert Revisionsgesuch Kriegsrecht Rechtssicherheit gesetzliche Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Ausschluss der Rückübertragung

[TENOR]

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 25. Juni 2021 wird aufgehoben, soweit sie die Entscheidung über das Klagebegehren bezüglich des Flurstücks ... der Flur ... der Gemarkung M. betrifft.

Insoweit wird die Revision zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und für das Revisionsverfahren - insoweit vorläufig - auf 47 500 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerden der Beklagten und der Beigeladenen zu 1 haben bei sachgerechter Antragsauslegung unter Berücksichtigung der das jeweilige Rechtsschutzziel präzisierenden Beschwerdebegründungen gemäß § 88 VwGO ausschließlich die stattgebende Entscheidung des Verwaltungsgerichts zum Bruchteilsrestitutionsbegehren betreffend das Flurstück ... der Flur ... der Gemarkung M. zum Gegenstand. Die darauf beschränkten Nichtzulassungsbeschwerden sind zulässig und begründet, weil der insoweit von beiden Beschwerdeführerinnen geltend gemachte Zulassungsgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) vorliegt. Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob der Ausschluss der Rückübertragung nach § 5 Abs. 1 Buchst. a VermG voraussetzt, dass der erhebliche bauliche Aufwand über den 29. September 1990 hinaus fortbesteht.

Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 und 3, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.