Effect of § 4 Abs. 3 GO SH on Errors in Replace Publication of a Development Plan Under § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) granted the complainant's request to admit the revision, setting aside the Higher Administrative Court of Schleswig-Holstein's earlier decision to deny admission. The dispute concerns a challenge to the replace publication of a development plan following the expiration of a complaint deadline, specifically regarding whether formal errors in such a publication become legally ineffective under state law. The decisive legal basis for the court's order is § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, which allows for the admission of revision if the case has fundamental legal significance; here, the court determined that the relationship between the federal provision § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB and the state provision § 4 Abs. 3 GO SH (which renders certain errors in replace publications ineffective) requires clarification.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Effect of § 4 Abs. 3 GO SH on Errors in Replace Publication of a Development Plan Under § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB: Auf die Beschwerde der Antragstellerin wird die Revision nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen. Die Rechtssache kann zur Klärung der Frage beitragen, in welchem Verhältnis § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB zu einer landesrechtlichen Vorschrift steht, die Fehler bei der Ersatzbekanntmachung eines Bebauungsplans nach fruchtlosem Ablauf einer Rügefrist unbeachtlich werden lässt (hier: § 4 Abs. 3 GO SH).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; Verhältnis von § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB zu § 4 Abs. 3 GO SH
[TENOR]
Auf die Beschwerde der Antragstellerin wird die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts vom 6. Mai 2021 aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.
Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 11 250 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Auf die Beschwerde der Antragstellerin wird die Revision nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen. Die Rechtssache kann zur Klärung der Frage beitragen, in welchem Verhältnis § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB zu einer landesrechtlichen Vorschrift steht, die Fehler bei der Ersatzbekanntmachung eines Bebauungsplans nach fruchtlosem Ablauf einer Rügefrist unbeachtlich werden lässt (hier: § 4 Abs. 3 GO SH).
Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.