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3 B 16/21, 3 B 16/21 (3 C 3/22) ECLI:DE:BVerwG:2022:090222B3B16.21.0 KI-generiert

Scope of "homeopathic autologous blood products" exception under § 28 TFG and extent of waiver of physician requirement for blood donation

Geschäftsnummer 3 B 16/21, 3 B 16/21 (3 C 3/22)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) granted the plaintiff’s appeal by reversing the Higher Administrative Court for North Rhine-Westphalia’s decision refusing leave to appeal, and admitted the case for revision; the final judgment in the merits was deferred to the substantive revision proceedings. The dispute concerned the interpretation of "homeopathic autologous blood products" and whether such products qualify for an exemption from the mandatory physician’s requirement for the withdrawal of blood donations. The court found that the case had fundamental significance, permitting the review to clarify the scope of the exception to the general prohibition on non-physician blood withdrawals under § 28 of the Transfusion Act (TFG) in conjunction with § 7 Abs. 2 TFG, as amended in 2007. The operative order is limited to procedural leave to appeal and a provisional determination of the amount in dispute to €5,000, leaving the underlying substantive challenge to the transfusion law provisions unresolved at this stage.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Scope of "homeopathic autologous blood products" exception under § 28 TFG and extent of waiver of physician requirement for blood donation: Die Beschwerde der Klägerin hat Erfolg. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, wie der Begriff der "homöopathischen Eigenblutprodukte" in § 28 des Gesetzes zur Regelung des Transfusionswesens (Transfusionsgesetz - TFG) in der Neufassung vom 28. August 2007 (BGBl. I S. 2169), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018), zu verstehen ist und wie weit demgemäß die Ausnahme von dem für die Entnahme einer Spende nach § 7 Abs. 2 TFG grundsätzlich geltenden Arztvorbehalt reicht.

Schlagwörter

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Freistellung vom Verbot Erfasste Erzeugnisse Kognitionsbefugnis Prozessvoraussetzung Auslegung von Urteilen Rücknahme der Verwaltungsverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO
Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO.
§ 63 Abs. 1 Satz 1 GKG
Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG i.V.m.
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Volltext

Revisionszulassung zur Auslegung des Begriffs "homöopathische Eigenblutprodukte" in § 28 TFG

[TENOR]

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision in seinem Urteil vom 23. April 2021 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 5 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Klägerin hat Erfolg. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, wie der Begriff der "homöopathischen Eigenblutprodukte" in § 28 des Gesetzes zur Regelung des Transfusionswesens (Transfusionsgesetz - TFG) in der Neufassung vom 28. August 2007 (BGBl. I S. 2169), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Mai 2020 (BGBl. I S. 1018), zu verstehen ist und wie weit demgemäß die Ausnahme von dem für die Entnahme einer Spende nach § 7 Abs. 2 TFG grundsätzlich geltenden Arztvorbehalt reicht.

Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG i.V.m. § 47 Abs. 1 und § 52 Abs. 1 und 2 GKG.