Sufficiency of denial to rebut presumed access of administrative act when postal logs are unavailable
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court reversed the Higher Administrative Court’s decision refusing to admit an appeal to the Federal Court, thereby permitting the revision proceedings to proceed; the disputed amount in this appellate phase was provisionally set at €15,630.43. The case concerns the statutory fiction of access to an administrative act, specifically whether a party's simple denial of receipt is sufficient to cast doubt on the documented access under § 41(2) sentence 3 of the Act on Administrative Procedure (VwVfG) when the addressee's postal logs for the relevant period are no longer available. The court ruled that this question possesses fundamental legal significance under § 132(2) no. 1 of the Administrative Court Rules (VwGO), necessitating the lifting of the restriction on appeal to clarify the evidentiary standards for challenging presumed access.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Sufficiency of denial to rebut presumed access of administrative act when postal logs are unavailable: Die auf den Revisionszulassungsgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) gestützte Beschwerde ist zulässig und begründet. Das Beschwerdevorbringen führt auf die Frage, ob einfaches Bestreiten des Zugangs eines Verwaltungsakts genügt, Zweifel am Zugang im Sinne des § 41 Abs. 2 Satz 3 VwVfG zu wecken, wenn die Posteingänge des Adressaten dokumentiert werden, die Dokumentation für den fraglichen Zeitraum aber nicht mehr verfügbar ist.
Schlagwörter
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KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; gesetzlich fingierter Zugang eines Verwaltungsakts
[TENOR]
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 28. Oktober 2020 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und für das Revisionsverfahren - insoweit vorläufig - auf 15 630,43 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die auf den Revisionszulassungsgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) gestützte Beschwerde ist zulässig und begründet. Das Beschwerdevorbringen führt auf die Frage, ob einfaches Bestreiten des Zugangs eines Verwaltungsakts genügt, Zweifel am Zugang im Sinne des § 41 Abs. 2 Satz 3 VwVfG zu wecken, wenn die Posteingänge des Adressaten dokumentiert werden, die Dokumentation für den fraglichen Zeitraum aber nicht mehr verfügbar ist.
Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 und 3, § 52 Abs. 3 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.