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4 BN 2/21, 4 BN 2/21 (4 CN 7/21) ECLI:DE:BVerwG:2021:210921B4BN2.21.0 KI-generiert

Admission of revision on whether agricultural full-time farms exclusively qualify to characterize a village area under § 5 BauNVO

Geschäftsnummer 4 BN 2/21, 4 BN 2/21 (4 CN 7/21)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) overturned the lower court's refusal to admit the appeal and ordered that the revision be permitted, thereby allowing the case to proceed to the appellate level, with the respondent prevailing in this procedural stage. The dispute concerned a challenge to the designation of a village area (Dorfgebiet) under German zoning law, specifically questioning whether the designation was validly established by agricultural full-time farms (Vollerwerbsbetriebe). The decisive legal basis for the decision was § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO (Code of Administrative Procedure), under which the court found that the case possessed fundamental legal significance, specifically because the appeal would provide an opportunity to clarify whether only agricultural full-time farms are suitable for characterizing a village area under § 5 of the Federal Building Code (BauNVO).

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Admission of revision on whether agricultural full-time farms exclusively qualify to characterize a village area under § 5 BauNVO: Die Beschwerde der Antragsgegnerin ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Schlagwörter

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Landwirtschaftsrecht Revision eines Entscheids Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Zonenplanänderung ländliche Siedlung Bauzonenwidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Prägung eines Dorfgebiets nach § 5 BauNVO durch landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe

[TENOR]

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2020 wird aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 30 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Antragsgegnerin ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob nur landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe geeignet sind, ein Dorfgebiet nach § 5 BauNVO zu prägen.

Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.