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4 B 31/20, 4 B 31/20 (4 C 5/21) ECLI:DE:BVerwG:2021:140621B4B31.20.0 KI-generiert

Crediting factual suspension periods of rejected preliminary building inquiries against change-control deadlines under § 17(1) sentence 2 BauGB

Geschäftsnummer 4 B 31/20, 4 B 31/20 (4 C 5/21)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court granted the plaintiff's complaint, vacating the lower court's refusal to permit appeal, and admitted the revision to the Supreme Court without determining the ultimate merits of the case. The dispute concerns administrative law and urban planning, specifically whether periods of "factual suspension" of a preliminary building inquiry, following its rejection for reasons other than the securing of an intended development plan, should be credited against the duration of a subsequent change-control period under § 17(1) sentence 2 of the Federal Building Code (BauGB). The decisive legal basis for the current procedural outcome is § 132(2) no. 1 of the Administrative Court Procedure Act (VwGO), which allows the admission of a revision when the legal issue is of fundamental significance.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 17 Abs. 1 Satz 2 BauGB, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Crediting factual suspension periods of rejected preliminary building inquiries against change-control deadlines under § 17(1) sentence 2 BauGB: Die Beschwerde der Klägerin ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Schlagwörter

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Vorwegbewilligung prozessuale Revision Städtebau Baupolizei Verwaltungsbeschwerde Aussetzungsfrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Anrechnung von Zeiten "faktischer Zurückstellung" einer Bauvoranfrage

[TENOR]

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 26. Mai 2020 ergangenen Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg wird aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 59 250 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Klägerin ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob Zeiten einer "faktischen" Zurückstellung einer Bauvoranfrage seit ihrer Ablehnung dann nicht auf die Dauer einer nachfolgenden Veränderungssperre entsprechend § 17 Abs. 1 Satz 2 BauGB anzurechnen sind, wenn die Bauvoranfrage aus anderen Gründen als zur Sicherung eines beabsichtigten Bebauungsplans abgelehnt worden ist.

Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.