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8 B 67/20, 8 B 67/20 (8 C 5/21) ECLI:DE:BVerwG:2021:290621B8B67.20.0 KI-generiert

Federal competence for maximum limits on gaming machines in public houses under Article 74(1) No. 11 GG

Geschäftsnummer 8 B 67/20, 8 B 67/20 (8 C 5/21)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) overturned the Higher Administrative Court of Rhineland-Palatinate’s decision refusing leave to appeal and admitted the revision, with the complaint party prevailing in the procedural stage. The dispute concerned the validity of state regulations limiting the maximum number of money gaming machines in public houses, which had been challenged on federalism grounds. The court determined that the case involves a question of fundamental significance, specifically whether the state law falls within the exclusive legislative competence of the federal government regarding gambling policy under Article 74(1) No. 11 of the German Basic Law (GG), as amended by the constitutional law of August 28, 2006. Consequently, the matter is referred to the Federal Administrative Court for a substantive review of this inter-state conflict of laws.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Federal competence for maximum limits on gaming machines in public houses under Article 74(1) No. 11 GG: Die Beschwerde hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zu. Die Beschwerdebegründung führt auf die noch ungeklärte und voraussichtlich im Revisionsverfahren zu klärende Frage, ob die Regelung der Höchstzahl von Geldspielgeräten in Gaststätten der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes nach Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG in der Fassung des Art. 1 Nr. 7 Buchst. a Doppelbuchst. gg des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 28. August 2006 (BGBl. I S. 2034) unterfällt.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Schranken Gesetzgebungszuständigkeit Kollisionsrecht Föderalismus Spiel und Wette E-Government

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Höchstzahl von Geldspielgeräten in Gaststätten

[TENOR]

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 9. November 2020 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und für das Revisionsverfahren - insoweit vorläufig - auf 5 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zu. Die Beschwerdebegründung führt auf die noch ungeklärte und voraussichtlich im Revisionsverfahren zu klärende Frage, ob die Regelung der Höchstzahl von Geldspielgeräten in Gaststätten der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes nach Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG in der Fassung des Art. 1 Nr. 7 Buchst. a Doppelbuchst. gg des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 28. August 2006 (BGBl. I S. 2034) unterfällt.

Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 und 3, § 52 Abs. 2 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.