Admission of appeal on participation rights: formal requirements for participation request and mandatory content of official notice under §§ 19, 20 SGleiG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) granted the appellant's petition for leave to file an appeal, reversing the Truppendienstgericht Süd's 2020 decision that had refused to admit the appeal, while leaving the cost determination to the final merits decision. The dispute concerned the interpretation of participation rights under German military administrative proceedings, specifically whether a request for participation requires a specific form and what content is necessary for the official notice of such rights. The court found the matter to be of fundamental legal significance under § 22 Abs. 1 Satz 7 SGleiG in conjunction with § 22a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 WBO, necessitating clarification on the procedural requirements of §§ 19 Abs. 1 Satz 3, 4 and 20 Abs. 1 Satz 1 SGleiG.
Legislator-Regeste
KI-generiertAdmission of appeal on participation rights: formal requirements for participation request and mandatory content of official notice under §§ 19, 20 SGleiG: Die Rechtsbeschwerde der Antragstellerin, über die der Senat in der Besetzung ohne ehrenamtliche Richter entscheidet (§ 22b Abs. 4 Satz 1 WBO), ist gemäß § 22 Abs. 1 Satz 7 SGleiG i.V.m. § 22a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 WBO zuzulassen. Die vorliegende Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung, weil sie dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Fragen geben kann, ob ein Antrag auf Beteiligung nach § 19 Abs. 1 Satz 4 SGleiG einer Form bedarf und welchen Inhalt eine Unterrichtung nach § 20 Abs. 1 Satz 1 SGleiG zur Wahrnehmung der Beteiligungsrechte aus § 19 Abs. 1 Satz 3 und 4 SGleiG haben muss.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Zulassung der Rechtsbeschwerde; Wahrnehmung der Beteiligungsrechte
[TENOR]
Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des Truppendienstgerichts Süd vom 27. Mai 2020 - TDG S 4 SL 1/19 - wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde der Antragstellerin wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
[GRUENDE]
Die Rechtsbeschwerde der Antragstellerin, über die der Senat in der Besetzung ohne ehrenamtliche Richter entscheidet (§ 22b Abs. 4 Satz 1 WBO), ist gemäß § 22 Abs. 1 Satz 7 SGleiG i.V.m. § 22a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 WBO zuzulassen. Die vorliegende Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung, weil sie dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Fragen geben kann, ob ein Antrag auf Beteiligung nach § 19 Abs. 1 Satz 4 SGleiG einer Form bedarf und welchen Inhalt eine Unterrichtung nach § 20 Abs. 1 Satz 1 SGleiG zur Wahrnehmung der Beteiligungsrechte aus § 19 Abs. 1 Satz 3 und 4 SGleiG haben muss.