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5 PB 1/20, 5 PB 1/20 (5 P 1/21) ECLI:DE:BVerwG:2021:150121B5PB1.20.0 KI-generiert

Reclassification of student part-time employee under independent remuneration order: validity of staff council's objection to deviation from tariff contract as a triftiger Grund

Geschäftsnummer 5 PB 1/20, 5 PB 1/20 (5 P 1/21)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) overturned the Hamburg Higher Administrative Court’s refusal to admit a legal appeal and admitted the appeal on grounds of a fundamental legal question of decisive significance. The dispute concerns a personal representation proceeding challenging the reclassification of a student part-time employee effective March 2019, where the employer allegedly bypassed the statutory co-determination rights of the staff council by reclassifying the employee under an independent remuneration order instead of the agreed collective agreement terms. The decisive legal basis is § 99 Abs. 2 HmbPersVG in conjunction with § 72 Abs. 2 Nr. 1 and § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG, focusing specifically on whether the staff council’s objection to a deviation from tariff-based classification constitutes a valid reason under § 80 Abs. 6 Satz 4 HmbPersVG.

Legislator-Regeste

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§ 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG; Reclassification of student part-time employee under independent remuneration order: validity of staff council's objection to deviation from tariff contract as a triftiger Grund: Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 99 Abs. 2 HmbPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.

Schlagwörter

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Zeitvertragsbedienstete Gültigkeit des Vertrages Tarifierung Tarifvertrag gesetzliche Voraussetzungen verwaltungsrechtlicher Vertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Zulassung der Rechtsbeschwerde; Eingruppierung

[TENOR]

Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts - 2. Fachsenat für Personalvertretungssachen nach dem Landespersonalvertretungsrecht - vom 7. November 2019 wird aufgehoben.

Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten, die sich darauf bezieht, ob der Beteiligte das Mitbestimmungsrecht des Antragstellers verletzt hat, indem er eine studentische Aushilfskraft ab dem 15. März 2019 neu eingruppiert hat, ohne dass der Antragsteller dem zugestimmt hat bzw. die Zustimmung des Antragstellers ersetzt wurde, wird zugelassen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 99 Abs. 2 HmbPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.

Die Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob es einen triftigen Grund im Sinne des § 80 Abs. 6 Satz 4 HmbPersVG darstellt, wenn der Personalrat rügt, dass eine beantragte Eingruppierung nach Maßgabe eines Tarifvertrags tatsächlich nicht umgesetzt und der betreffende Beschäftigte stattdessen anhand einer eigenständigen Vergütungsordnung eingruppiert werden soll.