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4 B 42/19, 4 B 42/19 (4 C 7/20) ECLI:DE:BVerwG:2020:121020B4B42.19.0 KI-generiert

Limitation of binding effect of spatial planning objectives to specific planning levels

Geschäftsnummer 4 B 42/19, 4 B 42/19 (4 C 7/20)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court granted the appellants' appeal, reversing the lower court's decision and admitting the revision to the Federal Court of Justice, thereby allowing the case to proceed to the final instance for determination of the underlying legal issues. The dispute concerned a challenge to a land-use planning decision, specifically the extent to which spatial planning objectives under § 4 Abs. 1 of the Spatial Planning Act (ROG) bind specific levels of planning. The decisive legal basis for the court's order was § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, under which the Court found the matter to be of fundamental significance due to the unresolved question of whether the binding effect of spatial planning objectives can be limited to certain planning levels.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Limitation of binding effect of spatial planning objectives to specific planning levels: Die Beschwerde ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann zur Klärung der Frage beitragen, ob Ziele der Raumordnung i.S.v. § 4 Abs. 1 ROG in ihrer Bindungswirkung auf bestimmte Planungsebenen beschränkt werden können.

Schlagwörter

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Raumplanungsgesetz Wirkungen, Tragweite und Grenzen Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Wirkungen des Urteils Zonenbeschränkungen Revisionsgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Bindungswirkung der Ziele der Raumordnung

[TENOR]

Auf die Beschwerde der Klägerinnen wird die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 26. August 2019 aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Endentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 15 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann zur Klärung der Frage beitragen, ob Ziele der Raumordnung i.S.v. § 4 Abs. 1 ROG in ihrer Bindungswirkung auf bestimmte Planungsebenen beschränkt werden können.

Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.