Police operational time: whether scheduled rest periods in large-scale deployments qualify as compensable working hours under federal civil service law
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) allowed an appeal (Revision) to proceed, overturning the Saxony Higher Administrative Court’s denial, leaving the underlying judgment on the merits pending before the BVerwG; the dispute concerned a police officer’s claim for compensatory time off (Freizeitausgleich) for "rest periods" scheduled within duty orders for a large-scale police operation at the G7 summit, where the lower court had effectively rejected the claim for 95 hours and 36 minutes of additional leave; the decisive legal basis for admitting the appeal is § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, citing the fundamental significance of clarifying whether such scheduled rest periods constitute "operational time" (Einsatzzeiten) entitling the officer to compensatory leave under § 88 Satz 2 of the Federal Civil Service Act (BBG) and in light of EU law provisions on excessive work hours.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG, § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG; Police operational time: whether scheduled rest periods in large-scale deployments qualify as compensable working hours under federal civil service law: 2 Nr. 1 VwGO, citing the fundamental significance of clarifying whether such scheduled rest periods constitute "operational time" (Einsatzzeiten) entitling the officer to compensatory leave under § 88 Satz 2 of the Federal Civil Service Act (BBG) and in light of EU law provisions on excessive work hours.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive to determine the calculation basis for the value of the subject matter (Streitwert) for the appeal proceedings.
Volltext
Freizeitausgleich für Polizeivollzugsbeamte wegen Bereitschaftszeiten bei G7-Gipfel
[TENOR]
Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 22. Juni 2020 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Entscheidung der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und - insoweit vorläufig - für das Revisionsverfahren auf 1 889,64 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die Beschwerde der Beklagten ist begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zuzulassen (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Revisionsverfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben zur (weiteren) rechtsgrundsätzlichen Klärung der Voraussetzungen für die Gewährung von Freizeitausgleich für in den Einsatzbefehlen und Dienstplänen eines polizeilichen Großeinsatzes vorgesehenen "Ruhezeiten" als Einsatzzeiten, insbesondere unter den Gesichtspunkten der Anordnung von Mehrarbeit (§ 88 Satz 2 BBG) und der unionsrechtlichen Zuvielarbeit (hier: betreffend den Einsatz eines Polizeioberkommissars einer Einsatzhundertschaft der Bundespolizei beim G7-Gipfel in Elmau im Jahr 2015).
Die Festsetzung des Werts des Streitgegenstandes für das Beschwerdeverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG i.V.m. den vorgenannten Vorschriften. Der festgesetzte Betrag ergibt sich aus dem noch beantragten Freizeitausgleich in Höhe von 95 Stunden und 36 Minuten und der im streitgegenständlichen Zeitraum für einen Beamten in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12 BBesO maßgeblichen Mehrarbeitsvergütung (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 BMVergV F 2016) von 19,87 € pro Stunde.