Challenge to time-limited building permit: whether successful isolated action requires prior submission of required documents under § 36 Abs. 1 Alt. 2 VwVfG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court reversed the lower court's decision to deny leave to appeal and granted the plaintiff's request for admission of the revision, setting the dispute value provisionally at 10,000 € and leaving cost determination to the final judgment in the main proceedings. The case involves an isolated act of challenge (Anfechtungsklage) against the time-limited expiration of a building permit, where the core legal issue is whether a successful challenge to such a time limit under § 36 Abs. 1 Alt. 2 VwVfG requires that the plaintiff had already submitted the necessary documentation for the permit during the administrative procedure. The decision rests on the doctrine of fundamental significance of the legal question under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, establishing that this specific procedural requirement for isolierte Anfechtungsklagen against time-limited permits requires clarification at the level of the Federal Administrative Court.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Challenge to time-limited building permit: whether successful isolated action requires prior submission of required documents under § 36 Abs. 1 Alt. 2 VwVfG: Auf die Beschwerde des Klägers wird die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen. Die Rechtssache kann voraussichtlich zur Klärung der Frage beitragen, ob der Erfolg einer isolierten Anfechtungsklage gegen eine auf § 36 Abs. 1 Alt. 2 VwVfG gestützte Befristung einer Baugenehmigung voraussetzt, dass der Kläger im Verwaltungsverfahren die für die Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen vorgelegt hat.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; isolierte Anfechtungsklage gegen Befristung einer Baugenehmigung
[TENOR]
Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 29. Januar 2020 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 10 000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Auf die Beschwerde des Klägers wird die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen. Die Rechtssache kann voraussichtlich zur Klärung der Frage beitragen, ob der Erfolg einer isolierten Anfechtungsklage gegen eine auf § 36 Abs. 1 Alt. 2 VwVfG gestützte Befristung einer Baugenehmigung voraussetzt, dass der Kläger im Verwaltungsverfahren die für die Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen vorgelegt hat.
Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.