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2 B 31/19, 2 B 31/19 (2 C 10/20) ECLI:DE:BVerwG:2020:290420B2B31.19.0 KI-generiert

Burden of proof for the revocation of a favorable administrative act and the divergence of the appellate judgment from precedent on this matter

Geschäftsnummer 2 B 31/19, 2 B 31/19 (2 C 10/20)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court vacated the Bavarian Administrative Court of Appeal’s refusal and admitted the appeal on revision, overriding the prior instance's non-allowance decision; the case involves a challenge to the revocation of a favorable administrative act, centering on the allocation of the substantive burden of proof for such revocations; the admission was grounded in a divergence between the appellate judgment and the Federal Administrative Court’s precedent of December 8, 2009, specifically regarding the material burden of proof, with the statutory basis for the procedural order being § 132(2)(2) VwGO.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO; Burden of proof for the revocation of a favorable administrative act and the divergence of the appellate judgment from precedent on this matter: Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, weil eine Divergenz des Berufungsurteils zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Dezember 2009 - 1 C 16.08 - (BVerwGE 135, 334) in Bezug auf die Frage der materiellen Beweislast bei der Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts besteht und das Berufungsurteil darauf auch beruht.

Schlagwörter

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verwaltungsrechtlicher Widerruf Beweislast Revision eines Entscheids Prozesshandlung gesetzliche Voraussetzungen Gesuch an eine Behörde
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Volltext

Beweislast bei Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts; Revisionszulassung

[TENOR]

Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil vom 6. Mai 2019 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren und - insoweit vorläufig - für das Revisionsverfahren auf bis zu 65 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, weil eine Divergenz des Berufungsurteils zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Dezember 2009 - 1 C 16.08 - (BVerwGE 135, 334) in Bezug auf die Frage der materiellen Beweislast bei der Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts besteht und das Berufungsurteil darauf auch beruht.

Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 42 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und Abs. 3 GKG. Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 42 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und Abs. 3 GKG.