Legal consequences of hospital plans lacking per-specialty bed allocations for selection decisions under § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) overturned the Saxon Higher Administrative Court's decision refusing leave to appeal, thereby granting the plaintiff leave to file a revision on the claim concerning selection decisions in hospital planning. The dispute concerns the legal consequences of a regional hospital plan that specifies only somatic medical specialties and total bed capacities per hospital, without detailing bed allocations per specific specialty, challenging a selection decision under § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG. The BVerwG found that the case possesses fundamental significance under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, necessitating clarification on the binding effect and permissible scope of such aggregate data in selection processes, and set the preliminary value in dispute for the revision proceedings at 50,000 € pursuant to GKG provisions.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Legal consequences of hospital plans lacking per-specialty bed allocations for selection decisions under § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG: Die Beschwerde des Beklagten hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) zu. Das Revisionsverfahren wird dem Bundesverwaltungsgericht voraussichtlich Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, welche Rechtsfolgen sich für die nach § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG vorgesehene Auswahlentscheidung daraus ergeben, dass ein Krankenhausplan lediglich die somatischen Fachgebiete bzw. Fachabteilungen und eine Gesamtbettenzahl je Krankenhaus ausweist, nicht aber die Bettenkapazität je Fachgebiet oder Fachabteilung.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; Rechtsfolgen für eine Auswahlentscheidung nach § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG
[TENOR]
Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision in seinem Urteil vom 21. Juni 2018 wird aufgehoben, soweit sie die Klage der Klägerin zu 1 betrifft.
Insoweit wird die Revision zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstandes für das Revisionsverfahren wird vorläufig auf 50 000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die Beschwerde des Beklagten hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) zu. Das Revisionsverfahren wird dem Bundesverwaltungsgericht voraussichtlich Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, welche Rechtsfolgen sich für die nach § 8 Abs. 2 Satz 2 KHG vorgesehene Auswahlentscheidung daraus ergeben, dass ein Krankenhausplan lediglich die somatischen Fachgebiete bzw. Fachabteilungen und eine Gesamtbettenzahl je Krankenhaus ausweist, nicht aber die Bettenkapazität je Fachgebiet oder Fachabteilung.
Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.