Co-determination over electronic recruitment candidate profiles and permanent deployment of technical facilities under Hamburg Personnel Representation Law
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court overturned the lower court's refusal to permit an appeal and allowed the employer's legal challenge on specific grounds, effectively ruling that the employer may proceed with the appeal while the union's prior successful dismissal of the broader application against the lower court's rejection stands. The dispute arose from a works council objection to the introduction of a digital recruitment system, specifically the "candidate profile" component and the system's permanent, service-wide deployment, which the union argued violated its co-determination rights. The decisive legal issue was whether voluntary data input in personnel questionnaires triggers co-determination under § 88(1)(23) of the Hamburg Personal Representation Act, and whether the expansion of a technical facility to all parts of an authority or its transition from a temporary trial to permanent operation constitutes a co-determination-required application under § 88(32) of the same Act, norms incorporated by reference into the German Federal Labor Court Act.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG; Co-determination over electronic recruitment candidate profiles and permanent deployment of technical facilities under Hamburg Personnel Representation Law: Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 99 Abs. 2 HmbPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen entscheidungserheblicher Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang zuzulassen.
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KI-generiertVolltext
Zulassung der Rechtsbeschwerde; Bestimmung des Inhalts eines Personalfragebogens; Ausweitung einer technischen Einrichtung auf alle Teile einer Dienststelle; Übergang von einem beabsichtigten befristeten Probebetrieb in einen Dauerbetrieb
[TENOR]
Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde im Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts - Fachsenat für Personalvertretungssachen nach dem Landespersonalvertretungsrecht - vom 10. Dezember 2018 wird aufgehoben.
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten wird zugelassen soweit im Streit steht, dass der Beteiligte Mitbestimmungsrechte des Antragstellers verletzt hat, weil er mit dem Verfahren zur Durchführung elektronischer Bewerbungs- und Auswahlverfahren (SAP E-Recruiting) die Komponente "Kandidatenprofil" eingeführt hat sowie das SAP E-Recruiting anwendet, ohne dass der Antragsteller dem zugestimmt hat bzw. die Zustimmung des Antragstellers ersetzt wurde.
[GRUENDE]
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 99 Abs. 2 HmbPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen entscheidungserheblicher Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang zuzulassen.
Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat sowohl Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob die Mitbestimmung des Personalrats bei der Bestimmung des Inhalts eines Personalfragebogens gemäß § 88 Abs. 1 Nr. 23 HmbPersVG auch eingreift, wenn die Angaben freiwillig sind, als auch zur Klärung der Fragen, ob die Ausweitung einer technischen Einrichtung auf alle Teile einer Dienststelle sowie der Übergang von einem beabsichtigten befristeten Probebetrieb in einen Dauerbetrieb mitbestimmungspflichtige Anwendungen einer technischen Einrichtung gemäß § 88 Nr. 32 HmbPersVG darstellen.
Nicht Gegenstand des Rechtsbeschwerdeverfahrens ist der angefochtene Beschluss, soweit das Oberverwaltungsgericht den Antrag des Antragstellers abgelehnt hat.