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10 B 8/17, 10 B 8/17 (10 C 10/17) ECLI:DE:BVerwG:2017:291117B10B8.17.0 KI-generiert

Admission of revision on whether a 1994 private-law contract clause constitutes a “Vorbehalt” under § 1c VZOG permitting the authority to order share transfers via a dispositive sovereign act

Geschäftsnummer 10 B 8/17, 10 B 8/17 (10 C 10/17)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court allowed the appeal against the non-admission of revision, granting the appellants' request to admit the case for a substantive hearing, thereby prevading the appellants on the procedural issue of admissibility. The dispute concerned the interpretation of § 1c of the Energy Tax Act (VZOG), specifically whether a contractual clause from February 1994 constituted a "reservation" (Vorbehalt) that allowed the allocating authority to override a private, conditional contractual obligation to transfer equity shares and instead enforce the transfer through a unilateral sovereign act. The decisive legal basis is § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, as the court found the case to possess fundamental significance regarding the compatibility of private-law share transfer obligations with the administrative authority's power to dispose of shares via a dispositive sovereign act under § 1c Abs. 1 and 2 VZOG.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Admission of revision on whether a 1994 private-law contract clause constitutes a “Vorbehalt” under § 1c VZOG permitting the authority to order share transfers via a dispositive sovereign act: Die Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision sind begründet. Der Rechtssache kommt die von den Beschwerdeführerinnen geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung zu (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Deren Beschwerdebegründung führt auf die Rechtsfrage, ob als Vorbehalt im Sinne des § 1c Abs. 2 VZOG auch eine im Februar 1994 vereinbarte Vertragsklausel anzusehen ist, die keine Unterwerfung unter eine hoheitliche Zuordnung, sondern eine - bedingte - schuldrechtliche Verpflichtung zu einer Anteilsübertragung durch privates Rechtsgeschäft enthält und ob § 1c Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 VZOG in diesem Fall die Befugnis der Zuordnungsbehörde begründet, die Anteilsübertragung auch durch dinglichen Hoheitsakt zu verfügen.

Schlagwörter

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Aktienübertragung Vertragsklausel Revision eines Entscheids Obligationenrecht Hoheitsakt nicht-administrative Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Vertragsklausel i.S.d. § 1c Abs. 2 VZOG

[GRUENDE]

Die Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision sind begründet. Der Rechtssache kommt die von den Beschwerdeführerinnen geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung zu (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Deren Beschwerdebegründung führt auf die Rechtsfrage, ob als Vorbehalt im Sinne des § 1c Abs. 2 VZOG auch eine im Februar 1994 vereinbarte Vertragsklausel anzusehen ist, die keine Unterwerfung unter eine hoheitliche Zuordnung, sondern eine - bedingte - schuldrechtliche Verpflichtung zu einer Anteilsübertragung durch privates Rechtsgeschäft enthält und ob § 1c Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 VZOG in diesem Fall die Befugnis der Zuordnungsbehörde begründet, die Anteilsübertragung auch durch dinglichen Hoheitsakt zu verfügen.