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2 B 86/16, 2 B 86/16 (2 C 12/17) ECLI:DE:BVerwG:2017:230317B2B86.16.0 KI-generiert

Requirements for valid civil servant disciplinary instruction to prevent adverse use of statements under North Rhine-Westphalia Law

Geschäftsnummer 2 B 86/16, 2 B 86/16 (2 C 12/17)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court granted leave to appeal for reasons of fundamental legal significance, leaving the prior procedural ruling in force while advancing the case to a full appellate review. The dispute concerns the standards for the mandatory legal instruction (Belehrung) provided to a civil servant in disciplinary proceedings under North Rhine-Westphalia law, specifically whether a flawed instruction renders the instruction incorrect such that the civil servant's statement cannot be used against them. The decision hinges on the interpretation of § 20 Abs. 1 Satz 3 and § 20 Abs. 3 of the North Rhine-Westphalia Disciplinary Act (LDG NRW) in conjunction with § 67 Satz 1 LDG NRW and § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, which govern the admissibility of appeals based on the need to clarify the precise requirements for valid procedural warnings.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Requirements for valid civil servant disciplinary instruction to prevent adverse use of statements under North Rhine-Westphalia Law: Die Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen (§ 67 Satz 1 LDG NRW i.V.m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Revisionsverfahren erscheint geeignet zur Klärung beizutragen, welchen Anforderungen eine Belehrung eines Beamten i.S.v. § 20 Abs. 1 Satz 3 LDG NRW genügen muss, um nicht als unrichtig i.S.v. § 20 Abs. 3 LDG NRW mit der Folge bewertet zu werden, dass die Aussage des Beamten nicht zu seinem Nachteil verwertet werden darf.

Schlagwörter

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Disziplinarrecht Prozessvoraussetzung Auslegungsurteile Beamtenrechte Begründung Verwaltungsvergehen
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Volltext

Anforderungen an eine Belehrung eines Beamten im nordrhein-westfälischen Disziplinarrecht

[GRUENDE]

Die Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen (§ 67 Satz 1 LDG NRW i.V.m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Revisionsverfahren erscheint geeignet zur Klärung beizutragen, welchen Anforderungen eine Belehrung eines Beamten i.S.v. § 20 Abs. 1 Satz 3 LDG NRW genügen muss, um nicht als unrichtig i.S.v. § 20 Abs. 3 LDG NRW mit der Folge bewertet zu werden, dass die Aussage des Beamten nicht zu seinem Nachteil verwertet werden darf.