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6 B 18/17 ECLI:DE:BVerwG:2017:030317B6B18.17.0 KI-generiert

Admission of revision for general legal significance: failure to substantiate concrete, unresolved conflict with prior case law on EU-law compatibility of private broadcasting contribution

Geschäftsnummer 6 B 18/17
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court dismissed the plaintiff's complaint against the non-admission of leave to appeal, resulting in the decision of the Higher Administrative Court remaining in force. The dispute concerned the plaintiff's attempt to challenge the imposition of the public broadcasting contribution (Rundfunkbeitrag) in the private sector, arguing that the lower court erred in finding no violation of EU law. The court held that the complaint failed to meet the stringent disclosure requirements of § 132 Abs. 2 VwGO for both a grant of general legal significance and a divergence rüge, as the plaintiff did not demonstrate a specific, unresolved question of revisable law or a concrete deviation from established jurisprudence, specifically citing the Court's prior ruling that the private broadcasting contribution is compatible with Art. 108 Abs. 3 Satz 1 AEUV. The order is based on § 133 Abs. 3 Satz 3, § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 2, and § 154 Abs. 2 VwGO.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 VwGO, § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO, § 154 Abs. 2 VwGO, § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG; Admission of revision for general legal significance: failure to substantiate concrete, unresolved conflict with prior case law on EU-law compatibility of private broadcasting contribution: The dispute concerned the plaintiff's attempt to challenge the imposition of the public broadcasting contribution (Rundfunkbeitrag) in the private sector, arguing that the lower court erred in finding no violation of EU law. The court held that the complaint failed to meet the stringent disclosure requirements of § 132 Abs. 2 VwGO for both a grant of general legal significance and a divergence rüge, as the plaintiff did not demonstrate a specific, unresolved question of revisable law or a concrete deviation from established jurisprudence, specifically citing the Court's prior ruling that the private broadcasting contribution is compatible with Art. 108 Abs. 3 Satz 1 AEUV. The order is based on § 133 Abs. 3 Satz 3, § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 2, and § 154 Abs. 2 VwGO.

Schlagwörter

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Beitrag nicht-administrative Streitigkeit Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Staatliche Beihilfen Medienrecht unentgeltliche Rechtspflege
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 154 Abs. 2 VwGO

Cited as the basis for the decision on costs in the dispositive.

§ 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3, § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG

Cited as the basis for the determination of the amount in dispute in the dispositive.

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Volltext

Anforderungen der Grundsatzrüge

[GRUENDE]

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts hat keinen Erfolg. Der Kläger hat keinen der in § 132 Abs. 2 VwGO genannten Gründe für die Zulassung der Revision gemäß § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO dargelegt.

Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich insbesondere nicht, weshalb der Rechtssache grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zukommen soll, inwiefern also für die angefochtene Entscheidung der Vorinstanz eine konkrete, fallübergreifende und bislang höchstrichterlich ungeklärte Rechtsfrage des revisiblen Rechts von Bedeutung war, deren Klärung im Revisionsverfahren zu erwarten und zur Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder zur Weiterentwicklung des Rechts geboten ist. Mit der allgemeinen Fragestellung, "ob nicht doch ein Verstoß gegen Europarecht vorliegt", trägt der Kläger diesen Anforderungen nicht Rechnung.

Allein der Vortrag, das Berufungsgericht habe einen solchen Verstoß verneint, dies werde - wofür der Kläger jeglichen Hinweis schuldig bleibt - aber durch diverse Gerichte nicht einheitlich entschieden, lässt eine für die Darlegung der rechtsgrundsätzlichen Bedeutung gebotenen Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung nicht erkennen. Der Kläger geht in keiner Weise darauf ein, dass der Senat in seinem Urteil vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:180316U6C6.15.0] - (BVerwGE 154, 275 ff.) und seitdem mehrfach entschieden hat, dass der Rundfunkbeitrag im privaten Bereich mit Art. 108 Abs. 3 Satz 1 AEUV vereinbar ist.

Aus den vorstehenden Ausführungen folgt zugleich, dass das klägerische Vorbringen auch die Darlegungsanforderungen, die an die Geltendmachung einer Divergenzrüge zu stellen sind, nicht erfüllt. Der Kläger zeigt ein Abweichen des angefochtenen Urteils von einer Entscheidung der in § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO genannten Gerichte nicht einmal ansatzweise auf.

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Die Festsetzung des Streitwerts beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3, § 52 Abs. 3 Satz 1 GKG.