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1 B 120/16, 1 B 120/16 (1 B 90/16) ECLI:DE:BVerwG:2016:051216B1B120.16.0 KI-generiert

Hearing objection inadmissible for failure to demonstrate violation of right to be heard

Geschäftsnummer 1 B 120/16, 1 B 120/16 (1 B 90/16)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court dismissed the applicant's objection as inadmissible, leaving the lower court's decision to reject her administrative-law appeal as unstatutory in force. The case involved a procedural challenge, specifically an *Anhörungsrüge* (complaint regarding lack of hearing) filed under § 152a VwGO, where the applicant disputed the upper administrative court's prior dismissal of her non-statutory appeal. The decisive legal basis was the requirement under § 152a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 6 VwGO that a hearing objection must demonstrate a specific violation of the right to be heard (*rechtliches Gehör*), which the applicant failed to establish as her arguments did not address the specific procedural grounds cited by the lower court.

Legislator-Regeste

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§ 152a VwGO, § 154 Abs. 2 VwGO, § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG, § 152a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 6 VwGO; Hearing objection inadmissible for failure to demonstrate violation of right to be heard: The case involved a procedural challenge, specifically an *Anhörungsrüge* (complaint regarding lack of hearing) filed under § 152a VwGO, where the applicant disputed the upper administrative court's prior dismissal of her non-statutory appeal. The decisive legal basis was the requirement under § 152a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 6 VwGO that a hearing objection must demonstrate a specific violation of the right to be heard (*rechtliches Gehör*), which the applicant failed to establish as her arguments did not address the specific procedural grounds cited by the lower court.

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Verfahrensrügen Vorherige Verwaltungsbeschwerde gesetzliche Voraussetzungen unbefugtes Aufnehmen von Gesprächen ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 152a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 6 VwGO

Legal basis for declaring the hearing objection (Anhörungsrüge) inadmissible due to lack of a demonstrated violation of the right to be heard.

§ 154 Abs. 2 VwGO

Basis for the allocation of litigation costs.

§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG

Basis for waiving the collection of court fees in the hearing objection procedure.

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Volltext

1. Die Beschwerdeführerin hat mit am 30. November 2016 per E-Mail eingegangenem Vorbringen erneut dem Beschluss des Senats vom 3. August 2016 (BVerwG 1 B 90.16) widersprochen und zum Ausdruck gebracht, dass sie den Beschluss für rechtsfehlerhaft hält. Jedenfalls diese Eingabe ist als Anhörungsrüge nach § 152a VwGO zu werten.

2. Die Anhörungsrüge ist schon deswegen unzulässig, weil sich aus dem Vorbringen der Beschwerdeführerin auch in Ansehung der vorangegangenen Eingaben keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das Bundesverwaltungsgericht ergibt, wie sie § 152a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Satz 6 VwGO verlangt. Es ist nicht einmal ansatzweise ein Verstoß gegen das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin erkennbar. Die Heranziehung verschiedener Rechtsvorschriften auch des Grundgesetzes sowie das Zitat von Entscheidungen u.a. des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesgerichtshofes, des Bundesverwaltungsgerichts sowie weiterer Gerichte verhält sich auch sonst nicht zu den Gründen, aus denen die Beschwerde der Klägerin gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 23. Juni 2016 als unzulässig, weil nicht statthaft, verworfen worden ist.

3. Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Von der Erhebung von Gerichtskosten wird für das Rügeverfahren in entsprechender Anwendung des § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG abgesehen.