Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2 B 34/16, 2 B 34/16 (2 C 52/16) ECLI:DE:BVerwG:2016:091116B2B34.16.0 KI-generiert

Admissibility of review on timeliness of asserting statutory benefits for alternative classification of overseas allowance

Geschäftsnummer 2 B 34/16, 2 B 34/16 (2 C 52/16)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) admitted the plaintiff's revision appeal, thereby allowing the higher court proceedings to proceed on the merits, while the underlying lower court decision remains suspended pending that review. The dispute concerns whether a federal employee's request for an increased overseas allowance based on an alternative classification under a legal ordinance requires a prior, timely assertion of the claim. The court found the issue to be of fundamental legal significance due to conflicting decisions by the Higher Administrative Courts of Mannheim and Koblenz regarding whether such statutory benefits, which do not arise directly from the law but from subordinate regulations, are subject to a requirement of prior demand. Key legal norms cited include § 132(2) No. 1 VwGO for the standard of fundamental significance, and §§ 47, 52, and 63 GKG for the determination of the amount in dispute.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 52 Abs. 1 GKG; Admissibility of review on timeliness of asserting statutory benefits for alternative classification of overseas allowance: In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist zwar geklärt, dass Ansprüche, deren Festsetzung und Zahlung sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben, einer vorherigen Geltendmachung bedürfen (vgl. zuletzt BVerwG, Urteil vom 17. September 2015 - 2 C 26.14 - Buchholz 232.0 § 87 BBG 2009 Nr. 1 Rn. 26). Ob dies auch für die durch Rechtsverordnung bestimmte Stufenzuordnung des Auslandszuschlages gilt, wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung indes uneinheitlich entschieden (vgl. die vorliegende Entscheidung des VGH Mannheim, Urteil vom 8. März 2016 - 4 S 758/15 - einerseits; OVG Koblenz, Urteil vom 16. Dezember 2015 - 10 A 10945/15 - andererseits).

Schlagwörter

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statutarische Leistung materielle Überprüfung hängiges Verfahren Revision von Invalidenleistungen Auslands- und Expatriierungszulage Funktionszulage
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Volltext

Zulassung der Revision; Auslandszuschlag nach einer anderen Stufenzuordnung

[GRUENDE]

Die Revision des Klägers ist zuzulassen, weil die mit der Nichtzulassungsbeschwerde aufgeworfene Frage, ob das Begehren eines erhöhten Auslandszuschlags eine zeitnahe Geltendmachung voraussetzt, grundsätzliche Bedeutung i.S.v. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO hat.

In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist zwar geklärt, dass Ansprüche, deren Festsetzung und Zahlung sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben, einer vorherigen Geltendmachung bedürfen (vgl. zuletzt BVerwG, Urteil vom 17. September 2015 - 2 C 26.14 - Buchholz 232.0 § 87 BBG 2009 Nr. 1 Rn. 26). Ob dies auch für die durch Rechtsverordnung bestimmte Stufenzuordnung des Auslandszuschlages gilt, wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung indes uneinheitlich entschieden (vgl. die vorliegende Entscheidung des VGH Mannheim, Urteil vom 8. März 2016 - 4 S 758/15 - einerseits; OVG Koblenz, Urteil vom 16. Dezember 2015 - 10 A 10945/15 - andererseits).

Das Verfahren gibt dem Bundesverwaltungsgericht daher Gelegenheit, die rechtlichen Voraussetzungen für das Begehren, den Auslandszuschlag nach einer anderen Stufenzuordnung zu erhalten, näher zu klären.

Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3, § 52 Abs. 1 GKG; die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 GKG.