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6 B 15/16, 6 B 15/16 (6 C 46/16) ECLI:DE:BVerwG:2016:051016B6B15.16.0 KI-generiert

Police video surveillance in pre-assembly phase as interference with freedom of assembly under Art. 8(1) GG

Geschäftsnummer 6 B 15/16, 6 B 15/16 (6 C 46/16)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court of Germany (6th Senate) allowed the revision appeal to proceed, ruling that the case possesses fundamental significance requiring clarification of the legal standards governing police video surveillance. The dispute centers on a challenge to police overview video recordings conducted in the pre-assembly phase of a public gathering, specifically addressing whether such recordings constitute an interference with the fundamental right to freedom of assembly under Article 8(1) of the Basic Law. The decisive legal basis for the decision is Section 132(2) No. 1 of the Administrative Court Procedure Act (VwGO), which permits a revision based on the fundamental significance of the legal question, while the associated value of the dispute is determined pursuant to Sections 47 and 52 of the Court Costs Act (GKG).

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, Art. 8 Abs. 1 GG, § 52 Abs. 2 GKG, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Police video surveillance in pre-assembly phase as interference with freedom of assembly under Art. 8(1) GG: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen polizeiliche Übersichtsaufnahmen im Vorfeld einer Versammlung einen Eingriff in das Grundrecht aus Art. 8 Abs. 1 GG darstellen.

Schlagwörter

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Versammlungsfreiheit Polizeibewilligung Kunstfreiheit Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Überwachungsmaterial Privatbereich
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Volltext

Revisionszulassung; Videoaufnahme; Versammlungsrecht

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen polizeiliche Übersichtsaufnahmen im Vorfeld einer Versammlung einen Eingriff in das Grundrecht aus Art. 8 Abs. 1 GG darstellen.

Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 und 3, § 52 Abs. 2 GKG; die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 2, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.