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8 B 68/14, 8 B 68/14 (8 C 5/15) ECLI:DE:BVerwG:2015:070715B8B68.14.0 KI-generiert

Revisionszulassung: Temporal prerequisites for late submission of discretionary reasoning grounds (Nachschieben von Gründen)

Geschäftsnummer 8 B 68/14, 8 B 68/14 (8 C 5/15)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court granted the defendant's complaint, admitting the appeal to the Federal Administrative Court (Revision) and finding the matter to be of fundamental significance. The dispute centered on the admissibility of an appeal in administrative proceedings, specifically challenging the lower court's refusal to allow the late submission of discretionary reasoning (Ermessenserwägungen) as new grounds for review. The court determined that the revision proceeding offers an opportunity to clarify the temporal prerequisites for such after-the-fact submissions of grounds, thereby satisfying the statutory requirement of fundamental importance under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, which rendered the additional asserted ground of divergence under § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO moot.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO, § 52 Abs. 1 GKG; Revisionszulassung: Temporal prerequisites for late submission of discretionary reasoning grounds (Nachschieben von Gründen): Die Beschwerde des Beklagten hat Erfolg. Der Rechtssache kommt grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zu. Das Revisionsverfahren gibt voraussichtlich Gelegenheit, die Voraussetzungen für ein Nachschieben von Gründen (Ermessenserwägungen) in zeitlicher Hinsicht zu präzisieren. Auf den weiter geltend gemachten Zulassungsgrund der Divergenz (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) kommt es daher nicht an.

Schlagwörter

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Revisionsgründe gesetzliche Voraussetzungen Streitgegenstand Verspätungsausschluss Verwaltungsbeschwerde Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Nachschieben von Gründen

[GRUENDE]

Die Beschwerde des Beklagten hat Erfolg. Der Rechtssache kommt grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zu. Das Revisionsverfahren gibt voraussichtlich Gelegenheit, die Voraussetzungen für ein Nachschieben von Gründen (Ermessenserwägungen) in zeitlicher Hinsicht zu präzisieren. Auf den weiter geltend gemachten Zulassungsgrund der Divergenz (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) kommt es daher nicht an.

Die vorläufige Streitwertfestsetzung folgt aus § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 GKG.