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VII S 37/14 KI-generiert

Single-judge jurisdiction for fixing attorney fee subject-matter value under § 33 RVG and irrelevance of judicial determination when value is objectively evident

Geschäftsnummer VII S 37/14
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Finance Court (BFH) dismissed the applicant’s request for the determination of the subject-matter value, ruling that the procedure is fee-free and costs are not recoverable. The dispute concerned an application by the plaintiff and revision respondent to fix the subject-matter value for the calculation of attorney’s fees under the Professional Fee Act (RVG), following proceedings regarding VAT liability claims for Q4 2004 and Q1 2005 totaling €14,176. The court held that such a determination was unnecessary because the attorney’s fees were already calculated based on the objectively evident value of the court fees, which did not require judicial fixation. Decisively, the court applied § 1(3) in conjunction with § 33(8) RVG, amended by the Second Cost Law Modernization Act, establishing that requests under § 33(1) RVG are to be decided by a single judge, while § 33(9) RVG confirmed the absence of procedural fees and cost reimbursement.

Legislator-Regeste

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§ 33 Abs. 1 RVG, § 1 Abs. 3 RVG; Single-judge jurisdiction for fixing attorney fee subject-matter value under § 33 RVG and irrelevance of judicial determination when value is objectively evident: NV: Über den Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswertes nach § 33 Abs. 1 RVG entscheidet das Gericht seit Einführung des § 1 Abs. 3 RVG durch das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz durch eines seiner Mitglieder als Einzelrichter .

Schlagwörter

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Festsetzung des Anwaltshonorars Zuständigkeitsbestimmung Kostenauflage Prozessrecht Streitwert Kostenberechnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Einzelrichterentscheidung über Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswertes

[LEITSATZ]

NV: Über den Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswertes nach § 33 Abs. 1 RVG entscheidet das Gericht seit Einführung des § 1 Abs. 3 RVG durch das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz durch eines seiner Mitglieder als Einzelrichter .

[GRUENDE]

1. Das Gericht entscheidet nach § 1 Abs. 3 i.V.m. § 33 Abs. 8 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) i.d.F. des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes vom 23. Juli 2013 (BGBl I 2013, 2586) über den Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswertes durch eines seiner Mitglieder als Einzelrichter (vgl. auch Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 25. März 2014 X E 2/14, BFH/NV 2014, 894, und vom 2. Juni 2014 XI E 1/14 --nicht veröffentlicht--, zu § 66 Abs. 6 Satz 1 des Gerichtskostengesetzes).

2. Die von dem Antragsteller, Kläger und Revisionsbeklagten begehrte Festsetzung des Gegenstandswerts nach § 33 Abs. 1 und 2 RVG kommt nicht in Betracht, da sich die Anwaltsgebühren im Streitfall nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen und es an einem solchen Wert --auch ohne gerichtliche Festsetzung-- (vgl. BFH-Beschluss vom 7. März 2012 V B 131/11, BFH/NV 2012, 1154)-- nicht fehlt. Dieser ergibt sich zweifelsfrei in Höhe der Haftungsinanspruchnahme für Umsatzsteuer IV. Quartal 2004 und I. Quartal 2005 (14.176 €, vgl. die Berechnung in der Einspruchsentscheidung).

3. Das Verfahren über den Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 RVG).