Rental intent for formerly self-used residences; routing of factual and minute objections
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Finance (BFH) dismissed the taxpayers' non-admission complaint, leaving the lower court's judgment in force. The dispute concerned the tax treatment of expenses related to a previously self-used residential property, where the taxpayers argued that their intent to earn income from rental had commenced and that procedural errors, including inaccuracies in the factual findings and the hearing minutes, warranted review. The court held that the fundamental legal questions regarding the requirements for establishing an intent to earn income from such properties were already settled by existing case law, and that objections to the accuracy of the established facts or hearing records cannot be raised as procedural flaws in a non-admission complaint but must instead be addressed through separate applications for correction of the fact-finding under § 108 FGO or the hearing minutes under § 94 FGO in conjunction with § 164 ZPO. The rejection of the complaint was based on the requirement for fundamental significance under § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO and the procedural requirements for raising objections to factual records.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 108 FGO, § 94 FGO, § 164 ZPO, § 116 Abs. 5 Satz 2 FGO, § 135 Abs. 2 FGO; Rental intent for formerly self-used residences; routing of factual and minute objections: The dispute concerned the tax treatment of expenses related to a previously self-used residential property, where the taxpayers argued that their intent to earn income from rental had commenced and that procedural errors, including inaccuracies in the factual findings and the hearing minutes, warranted review. The court held that the fundamental legal questions regarding the requirements for establishing an intent to earn income from such properties were already settled by existing case law, and that objections to the accuracy of the established facts or hearing records cannot be raised as procedural flaws in a non-admission complaint but must instead be addressed through separate applications for correction of the fact-finding under § 108 FGO or the hearing minutes under § 94 FGO in conjunction with § 164 ZPO. The rejection of the complaint was based on the requirement for fundamental significance under § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO and the procedural requirements for raising objections to factual records.
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KI-generiertCited in the dispositive to justify the omission of a more detailed reasoning for the dismissal of the complaint.
Cited in the dispositive as the legal basis for the decision regarding costs.
Volltext
NZB: Grundsätzliche Bedeutung; Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festsgestellten Tatbestands und der Sitzungsniederschrift
[LEITSATZ]
1. NV: Die grundsätzlichen Rechtsfragen über die Anforderungen an eine Aufnahme der Einkünfteerzielungsabsicht bei vorher selbst genutzten Wohnimmobilien sind höchstrichterlich geklärt.
2. NV: Einwendungen gegen die Richtigkeit des im FG-Urteil festgestellten Tatbestands können grundsätzlich nicht als Verfahrensmängel im Rahmen der Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH, sondern nur mit dem Antrag auf Tatbestandsberichtigung nach § 108 FGO beim FG geltend gemacht werden. Einwendungen gegen die Richtigkeit der Sitzungsniederschrift sind im Wege der Protokollberichtigung (§ 94 FGO i.V.m. § 164 ZPO) zu erheben.
[GRUENDE]
Die Beschwerde hat keinen Erfolg.
1. Die Rechtssache ist nicht grundsätzlich bedeutsam i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO); denn die grundsätzlichen Rechtsfragen über die Anforderungen an eine Aufnahme der Einkünfteerzielungsabsicht bei vorher selbst genutzten Wohnimmobilien sind höchstrichterlich geklärt (s. etwa Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 28. Oktober 2008 IX R 1/07, BFHE 223, 186, BStBl II 2009, 848; vom 9. Juli 2013 IX R 21/12, nicht amtlich veröffentlicht, juris). Auch eine für die Klärung im Wege der Rechtsfortbildung --als Zulassungsgrund i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 2 1. Alt. FGO-- erforderliche Fragestellung ist nicht schlüssig dargetan, wenn ihre Beantwortung --wie im Streitfall die Frage der Berücksichtigung von Aufwendungen als vorab entstandene Werbungskosten aufgrund vorgeblich ernsthafter und nachhaltiger Vermietungsbemühungen der Kläger und Beschwerdeführer (Kläger)-- wesentlich von den Umständen des Einzelfalles abhängt.
2. Soweit die Kläger Einwendungen gegen die Richtigkeit des im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalts erheben, können diese grundsätzlich nicht als Verfahrensmängel im Rahmen der Nichtzulassungsbeschwerde geltend gemacht werden, sondern nur mit dem Antrag auf Tatbestandsberichtigung gemäß § 108 FGO beim Finanzgericht (BFH-Beschluss vom 12. Oktober 2012 III B 212/11, BFH/NV 2013, 78, m.w.N.). Soweit die Kläger überdies die Richtigkeit der Sitzungsniederschrift in Zweifel ziehen, hätten sie im Rahmen ihrer Beschwerde dartun müssen, weshalb von der Möglichkeit der Protokollberichtigung (§ 94 FGO i.V.m. § 164 der Zivilprozessordnung) kein Gebrauch gemacht wurde (BFH-Beschluss vom 23. September 1998 I B 53/98, BFH/NV 1999, 458). Das ist nicht geschehen. Der von den Klägern in diesem Zusammenhang gerügte Gehörsverstoß liegt --unbeschadet des Umstands, dass eine Gehörsverletzung in der mündlichen Verhandlung nicht gerügt wurde bzw. auch nicht schlüssig dargelegt wurde, aus welchen Gründen die Kläger an einer solchen Rüge gehindert gewesen seien-- mithin nicht vor.
Von einer weiter gehenden Begründung wird gemäß § 116 Abs. 5 Satz 2 FGO abgesehen. Die Kostenentscheidung beruht auf § 135 Abs. 2 FGO.