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X B 27/11 KI-generiert

No factual correction or supplementation available for orders dismissing revision non-admission complaints

Geschäftsnummer X B 27/11
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Finance (BFH) rejected the plaintiff’s application for correction and supplementation of the factual findings as inadmissible and ordered that the decision be issued without court costs. The dispute arose when the plaintiff filed an application seeking to amend a specific passage in the grounds of a prior BFH order that had dismissed the plaintiff’s complaint against the non-admission of revision as inadmissible. The court held that there was no legitimate interest in legal protection (§ 108, § 113(1) FGO) because the purpose of factual correction is to provide a basis for an appellate decision, and no further legal remedy exists against the final order dismissing the complaint; additionally, the request for supplementation under § 109 FGO was unclear and a cost decision had already been rendered. The ruling further clarified that such procedural applications are part of the main proceedings and are therefore processed free of charge.

Legislator-Regeste

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No factual correction or supplementation available for orders dismissing revision non-admission complaints: a) § 108 der Finanzgerichtsordnung (FGO), der die Tatbestandsberichtigung regelt, ist zwar gemäß § 113 Abs. 1 FGO dem Grunde nach auch auf Beschlüsse anwendbar. Die Tatbestandsberichtigung dient aber dazu, die Grundlagen für eine Rechtsmittelentscheidung zu schaffen (vgl. dazu Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 28. September 1993 VII B 83/93, BFH/NV 1994, 189; vom 17. Juni 1994 IV B 33/94, BFH/NV 1995, 228; vom 20. April 2010 VI S 1/10, BFH/NV 2010, 1467). Ein Rechtsmittel gegen den Beschluss des Senats ist nicht gegeben.

Schlagwörter

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Revisionsverfahren tatsächliche Begründung verfahrensrechtliche Fragen ungenügende Sachverhaltsabklärung Gesetzlicher Schutz finanzielle Korrekturen
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Volltext

Ergänzung und Berichtigung eines BFH-Beschlusses

[LEITSATZ]

1. NV: Hinsichtlich eines Beschlusses, mit dem der BFH die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen hat, finden weder Tatbestandsergänzung noch Tatbestandsberichtigung statt, da ein Rechtsmittel hiergegen nicht gegeben ist.

2. NV: Das Verfahren betreffend die Tatbestandsergänzung und die Tatbestandsberichtigung gehört zum Hauptverfahren. Der Beschluss hierüber ergeht kostenfrei.

[TATBESTAND]

I. Die Beschwerde des Klägers und Beschwerdeführers (Klägers) gegen die Nichtzulassung der Revision hat der Senat mit Beschluss vom 30. August 2012, der formlos bekanntgegeben wurde, als unzulässig verworfen.

Mit Schriftsatz vom 25. Oktober 2012 hat der Kläger in Bezug auf eine Passage in den Gründen des Beschlusses unter II.1.b (S. 5) Tatbestandsergänzung und Tatbestandsberichtigung beantragt.

[ENTSCHEIDUNGSGRUENDE]

II. 1. Der Antrag ist unzulässig. Es fehlt am notwendigen Rechtsschutzinteresse.

a) § 108 der Finanzgerichtsordnung (FGO), der die Tatbestandsberichtigung regelt, ist zwar gemäß § 113 Abs. 1 FGO dem Grunde nach auch auf Beschlüsse anwendbar. Die Tatbestandsberichtigung dient aber dazu, die Grundlagen für eine Rechtsmittelentscheidung zu schaffen (vgl. dazu Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 28. September 1993 VII B 83/93, BFH/NV 1994, 189; vom 17. Juni 1994 IV B 33/94, BFH/NV 1995, 228; vom 20. April 2010 VI S 1/10, BFH/NV 2010, 1467). Ein Rechtsmittel gegen den Beschluss des Senats ist nicht gegeben.

b) § 109 FGO, der die nachträgliche Urteilsergänzung regelt, hat denselben Zweck. Im Übrigen lässt der Antrag nicht erkennen, welcher Antrag bei der Entscheidung übergangen worden sein soll. Eine Kostenentscheidung wurde getroffen.

2. Der Beschluss ergeht kostenfrei, da er zum Hauptverfahren gehört.