Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
XI R 26/10 KI-generiert

Input VAT deduction on acquisition of client portfolio; divergence between BFH senates post-Polski Trawertyn

Geschäftsnummer XI R 26/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Finance (BFH) 11th Senate issued a procedural decision inquiring the 5th Senate whether it agrees to deviate from its established jurisprudence found in its 2007 judgment, pending the outcome of the main case. The dispute concerns the right of a partner in a tax advisory limited partnership to deduct input VAT on the acquisition of a portion of the client portfolio, which the partner subsequently transferred gratuitously to a newly founded partnership for business use. The 11th Senate initially allowed the deduction, a position that conflicted with the 5th Senate’s earlier ruling which had denied such input tax credits in similar circumstances. The decisive legal basis is the shift in the applicable doctrine resulting from the European Court of Justice's ruling in Case C-280/10 (*Polski Trawertyn*), which the 11th Senate determined renders the 5th Senate’s prior position obsolete; consequently, the 11th Senate formally requested the 5th Senate’s consent to this deviation to resolve the intra-court divergence on the deductibility of input VAT for pre-commencement asset acquisitions.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Input VAT deduction on acquisition of client portfolio; divergence between BFH senates post-Polski Trawertyn: NV: Es wird beim V. Senat des Bundesfinanzhofs angefragt, ob er einer Abweichung von seiner Rechtsprechung in dem Urteil vom 6. September 2007 V R 16/06 (BFH/NV 2008, 170, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2008, 840) zustimmt.

Schlagwörter

KI-generiert
Vorsteuerabzug Bezugsteuer Vermögensübertragung Einbezug der Mehrwertsteuer Personengesellschaft Überweisung
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Divergenz Anfrage zum Vorsteuerabzug eines Gesellschafters

[LEITSATZ]

NV: Es wird beim V. Senat des Bundesfinanzhofs angefragt, ob er einer Abweichung von seiner Rechtsprechung in dem Urteil vom 6. September 2007 V R 16/06 (BFH/NV 2008, 170, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2008, 840) zustimmt.

[GRUENDE]

Der Senat hat im Rahmen eines Gerichtsbescheides entschieden, dass ein Gesellschafter einer Steuerberatungs-GbR, der von der GbR einen Teil des Mandantenstamms ausschließlich zu dem Zweck erwirbt, diesen unmittelbar anschließend einer von ihm neu gegründeten Steuerberatungs-GbR unentgeltlich zur unternehmerischen Nutzung zu überlassen, zum Vorsteuerabzug aus dem Erwerb des Mandantenstammes berechtigt sein kann. Die Rechtsauffassung des Senats beruht auf einer Übertragung der vom Gerichtshof der Europäischen Union --EuGH-- in seinem Urteil vom 1. März 2012 C-280/10 --Polski Trawertyn-- (Umsatzsteuer-Rundschau --UR-- 2012, 366, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 2012, 461 mit Anm. Klenk) aufgestellten Rechtsgrundsätze auf den Streitfall (vgl. dazu auch Stadie, UR 2012, 337)

Der Beklagte und Revisionskläger (das Finanzamt) hat nach Ergehen des Gerichtsbescheides fristgerecht die Durchführung einer mündlichen Verhandlung beantragt.

Der Senat geht davon aus, dass die Rechtsauffassung des V. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) im Urteil vom 6. September 2007 V R 16/06 (BFH/NV 2008, 1710, HFR 2008, 840) nach der bezeichneten EuGH-Entscheidung nicht mehr aufrechterhalten werden kann und insoweit überholt ist. Er fragt deshalb zur Klarstellung vorsorglich an, ob der V. Senat einer Abweichung von dieser Rechtsprechung (BFH-Urteil in BFH/NV 2008, 1710, HFR 2008, 840) zustimmt.