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IX B 55/12 KI-generiert

Inadmissibility of appeal against cost objection: No remedy in cost disputes under § 128(4) FGO

Geschäftsnummer IX B 55/12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Finance dismissed the taxpayer's appeal as inadmissible, leaving the lower tax court's rejection of her objection to the cost assessment in force. The dispute concerned the procedural validity of an appeal against a tax court order that had rejected the taxpayer's objection to a billing for court costs incurred in a prior proceeding. The court held that under § 128(4) of the Financial Courts Act (FGO), appeals are not available in disputes regarding costs, a scope that explicitly includes objections to cost assessments, aligning with the general exclusion in § 66(3) of the Courts Fees Act (GKG). Consequently, the taxpayer's attempt to challenge the factual basis of the lower court's decision was barred, and no fee exemption applied due to the inadmissibility of the appeal.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of appeal against cost objection: No remedy in cost disputes under § 128(4) FGO: The dispute concerned the procedural validity of an appeal against a tax court order that had rejected the taxpayer's objection to a billing for court costs incurred in a prior proceeding. The court held that under § 128(4) of the Financial Courts Act (FGO), appeals are not available in disputes regarding costs, a scope that explicitly includes objections to cost assessments, aligning with the general exclusion in § 66(3) of the Courts Fees Act (GKG). Consequently, the taxpayer's attempt to challenge the factual basis of the lower court's decision was barred, and no fee exemption applied due to the inadmissibility of the appeal.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Kostenbeschwerde Zulässigkeit der Steuerbeschwerde Verweigerung einer Parteientschädigung Kostenbefreiung Unzulässigkeit der Vorfrage Nichteintreten auf Steuerbeschwerde
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Volltext

(Beschwerde gegen zurückweisenden FG-Beschluss wegen Erinnerung gegen Kostenansatz)

[LEITSATZ] NV: Die Beschwerde gegen einen die Erinnerung gegen den Kostenansatz zurückweisenden FG-Beschluss ist unzulässig; denn in Streitigkeiten über Kosten, zu denen auch die Erinnerung gegen den Kostenansatz gehört, ist die Beschwerde nicht gegeben und daher nicht statthaft .

[GRUENDE] 1

I. Das Finanzgericht (FG) hat mit Beschluss vom 26. März 2012 6 Ko 4666/11 GK die Erinnerung der Erinnerungsführerin und Beschwerdeführerin (Erinnerungsführerin) gegen die im Verfahren 6 K 3752/11 E erstellte Kostenrechnung zurückgewiesen. Hiergegen wendet sich die Erinnerungsführerin mit ihrer als Beschwerde zu wertenden Eingabe, mit der sie die Überprüfung des FG-Beschlusses wegen falscher Tatsachengrundlagen begehrt.

2

II. Die Beschwerde ist unzulässig.

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Nach § 128 Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist in Streitigkeiten über Kosten die Beschwerde nicht gegeben und daher unstatthaft. Das schließt u.a. auch eine Beschwerde gegen die Entscheidung über eine Erinnerung gegen den Kostenansatz aus (vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Juli 1995 VII B 129/95, BFH/NV 1996, 166, und vom 6. Februar 2008 II B 98/07, juris). Dieser Ausschluss der Beschwerde in Streitigkeiten über Kosten stimmt mit der Regelung in § 66 Abs. 3 Satz 3 des Gerichtskostengesetzes (GKG) überein, wonach eine Beschwerde gegen Entscheidungen über die Erinnerung an einen obersten Gerichtshof des Bundes nicht stattfindet. Die Erinnerungsführerin wurde in dem FG-Beschluss darauf hingewiesen, dass der Beschluss unanfechtbar ist.

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Die Kostenentscheidung beruht auf § 135 Abs. 2 FGO. Eine Gebührenfreiheit nach § 66 Abs. 8 GKG besteht bei einer --wie hier-- nicht statthaften Beschwerde nicht (vgl. BFH-Beschluss vom 26. Januar 2005 VII B 332/04, BFH/NV 2005, 905).