Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
IX B 7/12 KI-generiert

Insufficient substantiation of fundamental significance based solely on financial impact in tax non-admission complaint

Geschäftsnummer IX B 7/12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Finance dismissed the appellants' complaint for non-admission to revision, thereby upholding the lower tax court's decision. The dispute centered on the income tax treatment of compensation agreements under § 24 No. 1 EStG for the year 2009, where the appellants argued that the financial and economic impact of the decision demonstrated its fundamental significance and that the tax court had erroneously applied Federal Constitutional Court jurisprudence regarding legitimate expectations. The court held that mere economic or financial consequences of a tax decision are insufficient to establish the fundamental significance of a legal question under § 115 (2) No. 1 FGO, and found no graspable illegality in the lower court's application of the existing constitutional precedents, rendering the rejection of the revision admissible.

Legislator-Regeste

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Insufficient substantiation of fundamental significance based solely on financial impact in tax non-admission complaint: The dispute centered on the income tax treatment of compensation agreements under § 24 No. 1 EStG for the year 2009, where the appellants argued that the financial and economic impact of the decision demonstrated its fundamental significance and that the tax court had erroneously applied Federal Constitutional Court jurisprudence regarding legitimate expectations. The court held that mere economic or financial consequences of a tax decision are insufficient to establish the fundamental significance of a legal question under § 115 (2) No. 1 FGO, and found no graspable illegality in the lower court's application of the existing constitutional precedents, rendering the rejection of the revision admissible.

Schlagwörter

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Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung Begründung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung Abweisung der Steuerbeschwerde ungenügende Beschwerdebegründung Unzulässigkeit der Einspracheveranlagung Steuerstreitverfahren
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Volltext

Nichtzulassungsbeschwerde; grundsätzliche Bedeutung

[LEITSATZ] NV: Mit den wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen einer finanzgerichtlichen Entscheidung kann die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache nicht dargelegt werden .

[GRUENDE] 1

Die Beschwerde hat keinen Erfolg.

2

Die von den Klägern und Beschwerdeführern (Kläger) geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) ist nicht schlüssig dargelegt und liegt auch nicht vor.

3

Für die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache muss der Beschwerdeführer schlüssig und substantiiert vortragen, weshalb eine von ihm für bedeutsam gehaltene, abstrakte und für die angegriffene finanzgerichtliche Entscheidung erhebliche Rechtsfrage im Allgemeininteresse klärungsbedürftig und im Streitfall klärbar ist. Daran fehlt es hier. Insbesondere können die geltend gemachten wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der angefochtenen Entscheidung die Revisionszulassung nicht rechtfertigen.

4

Soweit sich die Kläger auf Vertrauensschutz berufen, ist dies zunächst, soweit sie sich auf das Jahr 2008 beziehen, unerheblich, da Streitjahr vorliegend das Jahr 2009 ist. Im Übrigen zielt auch insoweit das Beschwerdevorbringen gegen die materiell-rechtliche Richtigkeit der finanzgerichtlichen Entscheidung. Ein Revisionszulassungsgrund wird damit nicht geltend gemacht. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass das Finanzgericht die von ihm seiner Entscheidung zugrunde gelegte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Urteil vom 7. Juli 2010 2 BvL 1/03, 2 BvL 57/06, 2 BvL 58/06, BVerfGE 127, 31) zum Vertrauensschutz bei Vereinbarungen über Entschädigungen i.S. von § 24 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes in eklatanter Weise fehlerhaft angewandt hätte (Revisionszulassung wegen greifbarer Gesetzwidrigkeit der finanzgerichtlichen Entscheidung, vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 14. August 2001 XI B 57/01, BFH/NV 2002, 51; vom 28. Juni 2002 III B 28/02, BFH/NV 2002, 1474, sowie vom 10. Februar 2010 IX B 163/09, BFH/NV 2010, 887).