Objection to cost assessment limited to calculation errors; judicial reclassification of informal administrative complaint as inadmissible appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Finance dismissed the taxpayers' objection to the cost assessment, ruling in favor of the court's administration. The dispute concerned the recoverability of costs incurred by the taxpayers after they filed a "non-formal administrative complaint" against the tax court's determination of the amount in dispute, an action which the higher court had reclassified as an inadmissible formal appeal and rejected with a corresponding cost order. The higher court held that under § 66 of the Court Fees Act, objections to a cost assessment may only challenge the calculation or amount of the fees or the dispute value itself, and therefore cannot serve to contest the substantive legality of the underlying judicial decision or the classification of the prior legal remedy, consequently denying the requested suspensive effect of the enforcement.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 66 Abs. 7 Satz 2 GKG, § 66 Abs. 8 GKG; Objection to cost assessment limited to calculation errors; judicial reclassification of informal administrative complaint as inadmissible appeal: The dispute concerned the recoverability of costs incurred by the taxpayers after they filed a "non-formal administrative complaint" against the tax court's determination of the amount in dispute, an action which the higher court had reclassified as an inadmissible formal appeal and rejected with a corresponding cost order. The higher court held that under § 66 of the Court Fees Act, objections to a cost assessment may only challenge the calculation or amount of the fees or the dispute value itself, and therefore cannot serve to contest the substantive legality of the underlying judicial decision or the classification of the prior legal remedy, consequently denying the requested suspensive effect of the enforcement.
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KI-generiertVolltext
Erinnerung gegen Kostenrechnung nach unzulässiger Beschwerde
[LEITSATZ] NV: Wird vom BFH die vom Erinnerungsführer zuvor gegen den Streitwertfestsetzungsbeschluss des FG eingelegte (vom Erinnerungsführer als kostenfrei angesehene) "nichtförmliche Sachaufsichtsbeschwerde/Verwaltungsbeschwerde" als Beschwerde beurteilt und dieses gesetzlich nicht vorgesehene Rechtsmittel als unzulässig verworfen mit entsprechender Kostenfolge für den Erinnerungsführer, kann dieser mit der Rüge der Fehlerhaftigkeit des BFH-Beschlusses im Erinnerungsverfahren nicht durchdringen .
[GRUENDE] 1
Die Erinnerung ist unbegründet.
2
1. a) Mit der Erinnerung gemäß § 66 des Gerichtskostengesetzes (GKG) können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen die Kostenrechnung selbst richten, d.h. gegen Ansatz und Höhe einzelner Kosten oder gegen den Streitwert. Derartige Einwendungen haben die Erinnerungsführer jedoch nicht erhoben. Sie rügen vielmehr die angebliche Fehlerhaftigkeit des der Kostenrechnung zugrunde liegenden Beschlusses des Bundesfinanzhofs (BFH) hinsichtlich der Kostenpflicht der Beschwerde; hiermit können sie im Erinnerungsverfahren nicht durchdringen. Denn der BFH hatte die von den Erinnerungsführern zuvor gegen den Streitwertfestsetzungsbeschluss des Finanzgerichts eingelegte (von den Erinnerungsführern als kostenfrei angesehene) "nichtförmliche Sachaufsichts-/Verwaltungsbeschwerde" als Beschwerde beurteilt und dieses gesetzlich nicht vorgesehene Rechtsmittel (vgl. § 128 Abs. 4 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung, § 66 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. § 68 Abs. 1 Satz 5, Abs. 2 Satz 6 GKG) als unzulässig verworfen mit entsprechender Kostenfolge für die Erinnerungsführer.
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b) Die von den Erinnerungsführern begehrte Anordnung der aufschiebenden Wirkung (vgl. § 66 Abs. 7 Satz 2 GKG) kommt schon aus diesem Grunde nicht in Betracht.
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2. Das Erinnerungsverfahren ist gerichtsgebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet (vgl. § 66 Abs. 8 GKG).