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IX B 128/10 KI-generiert

Inadmissibility of complaint against decision on request to hear parties (Anhörungsrüge) under § 133a Abs. 4 FGO

Geschäftsnummer IX B 128/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Finance (BFH) rejected the taxpayer's complaint as inadmissible, thereby leaving the lower court's dismissal of the taxpayer's earlier "Anhörungsrüge" (complaint regarding the right to be heard) intact. The dispute arose in a tax proceeding concerning the retroactive revocation of home owner subsidies for the years 2005 to 2007, where the taxpayer attempted to challenge the Finanzgericht's decision to dismiss her procedural complaint as inadmissible. The BFH held that under § 133a Abs. 4 Satz 3 of the Code of Fiscal Court Procedure (FGO), judicial decisions regarding an "Anhörungsrüge" are final and unchallengeable, explicitly ruling that there is no room for an extraordinary complaint even in cases of obvious illegality.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of complaint against decision on request to hear parties (Anhörungsrüge) under § 133a Abs. 4 FGO: The dispute arose in a tax proceeding concerning the retroactive revocation of home owner subsidies for the years 2005 to 2007, where the taxpayer attempted to challenge the Finanzgericht's decision to dismiss her procedural complaint as inadmissible. The BFH held that under § 133a Abs. 4 Satz 3 of the Code of Fiscal Court Procedure (FGO), judicial decisions regarding an "Anhörungsrüge" are final and unchallengeable, explicitly ruling that there is no room for an extraordinary complaint even in cases of obvious illegality.

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Rechte des Steuerpflichtigen Steuerverfahren ausserordentlicher Widerruf Vorherige Verwaltungsbeschwerde ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen
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Volltext

Keine Beschwerde gegen Entscheidung über Anhörungsrüge

[LEITSATZ]

NV: Gegen die Entscheidung über eine Anhörungsrüge ist die Beschwerde nicht statthaft.

[TATBESTAND]

1

I. Im finanzgerichtlichen Verfahren war streitig, ob der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt) berechtigt war, die Festsetzung der Eigenheimzulage 2005 bis 2007 gegenüber der Klägerin und Beschwerdeführerin (Klägerin) rückwirkend aufzuheben.

2

Das Finanzgericht (FG) wies die gegen die Aufhebungsbescheide gerichtete Klage durch Urteil vom 29. September 2009 ab. Mit Beschluss vom 21. Januar 2010 verwarf das FG überdies eine gegen das Urteil vom 29. September 2009 gerichtete Anhörungsrüge der Klägerin als unzulässig. Hiergegen wendet sich die Klägerin mit der Beschwerde.

[ENTSCHEIDUNGSGRUENDE]

3

II. Die Beschwerde ist nicht statthaft und daher als unzulässig zu verwerfen.

4

Die gerichtliche Entscheidung über die Anhörungsrüge ist nach § 133a Abs. 4 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) unanfechtbar. Für eine außerordentliche Beschwerde --etwa wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit"-- ist nach Einführung der Anhörungsrüge generell kein Raum mehr (vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188; vom 29. April 2008 I B 31, 34/08, nicht veröffentlicht, juris).