Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
IX B 37/10 KI-generiert

Fundamental significance of Home Allowance cases after statutory repeal

Geschäftsnummer IX B 37/10
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Finance (BFH) dismissed the taxpayer's non-acceptance complaint, thereby upholding the lower court's decision and denying admission of the appeal to the highest instance. The dispute concerned the legal interpretation of Home Allowance (*Eigenheimzulage*) tax law, where the taxpayer argued the case possessed fundamental significance to warrant review. The court held that because the Home Allowance regime was repealed by the 2005 Act, such matters no longer routinely possess fundamental significance under § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO; this exception applies only if the legal questions affect an unmanageable number of persons in the foreseeable future, a threshold not substantiated by the taxpayer, while the taxpayer's additional arguments regarding alleged error by the lower court were deemed inadmissible in the non-acceptance procedure.

Legislator-Regeste

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Fundamental significance of Home Allowance cases after statutory repeal: The dispute concerned the legal interpretation of Home Allowance (*Eigenheimzulage*) tax law, where the taxpayer argued the case possessed fundamental significance to warrant review. The court held that because the Home Allowance regime was repealed by the 2005 Act, such matters no longer routinely possess fundamental significance under § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO; this exception applies only if the legal questions affect an unmanageable number of persons in the foreseeable future, a threshold not substantiated by the taxpayer, while the taxpayer's additional arguments regarding alleged error by the lower court were deemed inadmissible in the non-acceptance procedure.

Schlagwörter

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deutsches Steuerrecht deutsches Bürgerliches Gesetzbuch Satz des deutschen BGB deutsches Grundgesetz deutsche Einkommensteuer Abweisung der Steuerbeschwerde

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Volltext

Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung von die Eigenheimzulage betreffenden Rechtssachen

[LEITSATZ] NV: Rechtssachen zur Eigenheimzulage haben nur noch ausnahmsweise grundsätzliche Bedeutung, wenn die aufgeworfenen Rechtsfragen sich noch für einen nicht überschaubaren Personenkreis in nicht absehbarer Zukunft weiterhin stellen könnten.

[GRUENDE] 1

Die Beschwerde hat keinen Erfolg.

2

Der von der Klägerin und Beschwerdeführerin (Klägerin) geltend gemachte Zulassungsgrund einer grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) ist nicht gegeben. In der Beschwerdebegründung wird nicht konkret dargelegt, inwiefern die aufgeworfenen Rechtsfragen zum Eigenheimzulagenrecht über die materiell-rechtliche Beurteilung des Streitfalles hinaus im allgemeinen Interesse einer höchstrichterlichen Klärung bedürfen. Da es sich bei der Eigenheimzulage um ausgelaufenes Recht (s. das Gesetz zur Abschaffung der Eigenheimzulage vom 22. Dezember 2005, BGBl I 2005, 3680) handelt, wäre nur ausnahmsweise von grundsätzlicher Bedeutung auszugehen, wenn diese Rechtsfragen sich noch für einen nicht überschaubaren Personenkreis in nicht absehbarer Zukunft weiterhin stellen könnten (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. Mai 2007 IX B 7/07, BFH/NV 2007, 1473). Dies ist im Streitfall nicht substantiiert vorgetragen und vorliegend auch nicht ersichtlich.

3

Mit den weiteren Ausführungen in ihrer Nichtzulassungsbeschwerde macht die Klägerin lediglich eine unzutreffende Rechtsanwendung durch das Finanzgericht geltend; mit solchen Einwendungen kann sie im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren indes nicht gehört werden (z.B. BFH-Beschluss vom 26. Juni 2002 IX B 154/01, BFH/NV 2002, 1424).