Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
IX B 180/09 KI-generiert

No permanent intent to lease when indefinite rental contract includes specific future sale date

Geschäftsnummer IX B 180/09
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Finance (BFH) dismissed the taxpayer's complaint as inadmissible, leaving the lower court's decision in force which denied the deduction of rental expenses. The dispute centered on whether the taxpayer's intent to lease a residential property was permanent, a requirement for treating rental income as commercial business income under German tax law, given that he had entered into an indefinite lease for a house he intended to sell. The BFH held that the specific contractual plan to sell the property twelve years after acquisition demonstrated that the rental intent was not established on a permanent basis, thereby aligning with existing jurisprudence and rejecting the taxpayer's claim of deviation from BFH case law. Consequently, the lower court's factual assessment that the lease was temporary rather than permanent was legally sustainable and did not constitute a reversible error of law under § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGO.

Legislator-Regeste

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§ 118 Abs. 2 FGO; No permanent intent to lease when indefinite rental contract includes specific future sale date: The dispute centered on whether the taxpayer's intent to lease a residential property was permanent, a requirement for treating rental income as commercial business income under German tax law, given that he had entered into an indefinite lease for a house he intended to sell. The BFH held that the specific contractual plan to sell the property twelve years after acquisition demonstrated that the rental intent was not established on a permanent basis, thereby aligning with existing jurisprudence and rejecting the taxpayer's claim of deviation from BFH case law. Consequently, the lower court's factual assessment that the lease was temporary rather than permanent was legally sustainable and did not constitute a reversible error of law under § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGO.

Schlagwörter

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Gültigkeit des Mietvertrags befristete Mietverhältnisse Auflösung des Mietverhältnisses Pflichtverletzung des Vermieters deutsches Steuerrecht Mietliegenschaft
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Volltext

Keine Vermietungsabsicht bei konkret beabsichtigtem Verkauf

[LEITSATZ] NV: Schließt der Steuerpflichtige als Vermieter zwar einen unbefristeten Mietvertrag über ein von ihm erworbenes Wohnhausgrundstück ab, beabsichtigt er aber --ausweislich des Mietvertrags-- den Verkauf der vermieteten Immobilie konkret zwölf Jahre nach Erwerb, ist seine Vermietungsabsicht nicht auf Dauer angelegt.

[GRUENDE] 1

Die Beschwerde hat keinen Erfolg, denn Zulassungsgründe sind nicht gegeben.

2

Die vom Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) behauptete Abweichung des finanzgerichtlichen Urteils von der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegt nicht vor. Vielmehr ist das Finanzgericht (FG) nach Maßgabe der mangels zulässiger und begründeter Verfahrensrügen den Senat bindenden tatsächlichen Feststellungen (vgl. § 118 Abs. 2 FGO) zu dem Ergebnis gelangt, dass die Vermietungsabsicht des Klägers --wegen des im unbefristeten Mietvertrag konkret für 2011 (12 Jahre nach Erwerb) beabsichtigten Verkaufs des vermieteten Objekts-- nicht auf Dauer angelegt war. Diese Würdigung des Sachverhalts durch das FG ist möglich und wäre revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Auf diesen Sachverhalt hat das FG die in den Urteilen des erkennenden Senats vom 2. April 2008 IX R 63/07 (BFH/NV 2008, 1323) und vom 4. November 2003 IX R 55/02 (BFH/NV 2004, 484) judizierten Grundsätze zutreffend angewandt; eine Abweichung im Grundsätzlichen (vgl. BFH-Beschluss vom 29. April 2008 IX B 15/08, BFH/NV 2008, 1350) ist nicht auszumachen.

3

Im Übrigen setzt der Kläger nach dem tatsächlichen Gehalt seines Vorbringens seine eigene Tatsachenwürdigung und Rechtsansicht anstelle der des FG und rügt dessen fehlerhafte Rechtsanwendung, mithin materiell-rechtliche Fehler; damit kann indes die Zulassung der Revision nicht erreicht werden (vgl. BFH-Beschluss vom 30. August 2007 IX B 104/07, BFH/NV 2007, 2144).