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2 BvR 1144/26 ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260702.2bvr114426 KI-generiert

Recusal of judges due to prior involvement in related constitutional complaint proceedings; sufficiency of bias allegations

Geschäftsnummer 2 BvR 1144/26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint as inadmissible and rejected the request for recusal of two judges as manifestly inadmissible, leaving the prior legal status unchanged. The dispute concerned a challenge against specific constitutional complaint proceedings (2 BvR 726/25), where the applicant alleged bias on the part of the judges solely due to their participation in that earlier case, while the main complaint failed to meet statutory standards for substantive justification. The court applied § 19 BVerfGG to determine that mere prior involvement in a related proceeding does not establish the required doubt regarding impartiality, and under § 23 Abs. 1 Satz 2 and § 92 BVerfGG, it refused to hear the complaint for lacking the necessary detailed legal reasoning.

Legislator-Regeste

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§ 19 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Recusal of judges due to prior involvement in related constitutional complaint proceedings; sufficiency of bias allegations: The dispute concerned a challenge against specific constitutional complaint proceedings (2 BvR 726/25), where the applicant alleged bias on the part of the judges solely due to their participation in that earlier case, while the main complaint failed to meet statutory standards for substantive justification. The court applied § 19 BVerfGG to determine that mere prior involvement in a related proceeding does not establish the required doubt regarding impartiality, and under § 23 Abs. 1 Satz 2 and § 92 BVerfGG, it refused to hear the complaint for lacking the necessary detailed legal reasoning.

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen konnexe Verfahren Ausstandsgründe Befangenheit des Richters Ausstandsbegehren bisheriger Rechtsstatus

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Cited in the dispositive to declare the application for an interim order moot upon the non-adoption of the constitutional complaint.

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Volltext

Nichtannahme einer offensichtlich unzureichend begründeten Verfassungsbeschwerde - Verwerfung eines Ablehnungsgesuchs

[TENOR]

Das Ablehnungsgesuch gegen die Richterin Wallrabenstein und den Richter Frank wird als unzulässig verworfen.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

1. Das Ablehnungsgesuch ist offensichtlich unzulässig, weil es lediglich Ausführungen enthält, die gänzlich ungeeignet sind, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen. Das Ablehnungsgesuch stützt sich auf die Mitwirkung der Richterin Wallrabenstein und des Richters Frank in dem vom Beschwerdeführer angestrengten Verfassungsbeschwerdeverfahren 2 BvR 726/25. Allein dieser Umstand ist offensichtlich nicht geeignet, die Besorgnis der Befangenheit im Sinne des § 19 BVerfGG zu begründen (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 12. Mai 2025 - 2 BvR 246/23 u.a. -, Rn. 13). Besondere Umstände, die über die bloße Mitwirkung in jenem Verfahren hinausgehen und aus denen sich Zweifel an der Unparteilichkeit der Richterin und des Richters ergeben könnten, legt der Beschwerdeführer nicht dar.

Daher bedarf es keiner dienstlichen Stellungnahme der abgelehnten Richterin und des abgelehnten Richters, sind diese von der Entscheidung über das Ablehnungsgesuch nicht ausgeschlossen und kann dessen Verwerfung als unzulässig zusammen mit der Sachentscheidung über die Verfassungsbeschwerde erfolgen (vgl. BVerfGE 142, 1 ).

2. Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil sie unzulässig ist. Sie wird den sich aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG ergebenden Begründungsanforderungen offensichtlich nicht gerecht.

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.