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1 BvR 380/26 ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260309.1bvr038026 KI-generiert

Constitutional complaint inadmissible for lack of substantiation; denial of legal assistant admission absent objective utility

Geschäftsnummer 1 BvR 380/26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for decision and rejected the applicant's application for admission of a legal assistant. The case involved a constitutional complaint that was deemed obviously inadmissible due to procedural defects, including a lack of effective filing and failure to meet the substantive elaboration and substantiation requirements of §§ 23(1) sentence 2, 92 BVerfGG. Consequently, the pending request for interim relief became moot. The court ruled that admission of a legal assistant under § 22(1) sentence 4 BVerfGG is not warranted where it is not objectively useful or subjectively necessary, and no right to such admission arises merely from the applicant’s prior representation in cases that resulted in unreasoned non-acceptance, as such decisions do not constitute a final ruling on assistant admission.

Legislator-Regeste

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§ 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG, § 22 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 2 BVerfGG, § 93a Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Constitutional complaint inadmissible for lack of substantiation; denial of legal assistant admission absent objective utility: The case involved a constitutional complaint that was deemed obviously inadmissible due to procedural defects, including a lack of effective filing and failure to meet the substantive elaboration and substantiation requirements of §§ 23(1) sentence 2, 92 BVerfGG. Consequently, the pending request for interim relief became moot. The court ruled that admission of a legal assistant under § 22(1) sentence 4 BVerfGG is not warranted where it is not objectively useful or subjectively necessary, and no right to such admission arises merely from the applicant’s prior representation in cases that resulted in unreasoned non-acceptance, as such decisions do not constitute a final ruling on assistant admission.

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verfahrensmangel Vorläufiger Rechtsschutz Fehlen materieller Voraussetzungen gesetzliche Vertretung Verfassungsmäßigkeit der Gesetze

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Cited to render the application for an interim measure moot following the non-acceptance of the constitutional complaint.

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Volltext

Nichtannahmebeschluss: Parallelentscheidung

[TENOR]

Der Antrag auf Zulassung von Herrn (…) als Beistand wird abgelehnt.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

1. Dem (konkludenten) Antrag auf Zulassung eines Beistandes nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG ist nicht zu entsprechen.

a) Eine Zulassung nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG, die in das pflichtgemäße Ermessen des Bundesverfassungsgerichts gestellt ist, kommt nur in Betracht, wenn sie objektiv sachdienlich oder subjektiv erforderlich ist (vgl. BVerfGE 8, 92 ; 68, 360 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 10. Mai 2021 - 1 BvR 690/20 -, juris, Rn. 1). Hier ist nicht dargelegt, warum es den Beschwerdeführern unzumutbar wäre, sich durch eine der in § 22 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG genannten Personen vertreten zu lassen.

b) Es folgt auch kein Anspruch auf Zulassung als Beistand daraus, dass (…) bereits in anderen Verfassungsbeschwerdeverfahren, die zu einer nichtbegründeten Nichtannahme zur Entscheidung führten, als Bevollmächtigter geführt wurde. In diesen Verfahren ist keine Entscheidung über seine Zulassung als Beistand getroffen worden (vgl. BVerfGE 154, 372 ). Eine solche Entscheidung ist diesen Beschlüssen auch nicht konkludent zu entnehmen, da eine Zulassungsentscheidung nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG nicht von der Möglichkeit zur Nichtbegründung nach § 93d Abs. 1 Satz 2 BVerfGG erfasst ist und mithin hätte begründet werden müssen.

2. Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Annahmevoraussetzungen nach § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht erfüllt sind. Die Verfassungsbeschwerde ist offensichtlich unzulässig. Insbesondere ist sie nicht wirksam erhoben worden und genügt nicht den Darlegungs- und Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG.

Von einer weiteren Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.