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1 BvR 1790/22 ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20250623.1bvr179022 KI-generiert

Constitutional complaint fee valuation: application of double statutory minimum for standard representation

Geschäftsnummer 1 BvR 1790/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court fixed the value of the subject matter for legal services at 10,000 EUR, a determination that is final and unchallengeable. This procedural order concerns the assessment of the *Gegenstandswert* (value of the matter) in a constitutional complaint proceeding (Case No. 1 BvR 1790/22), where the court evaluated whether the objective significance, scope, or difficulty of the representation warranted a deviation from standard valuation rules. Relying on § 37(2) sentence 2 and § 14(1) RVG in conjunction with established principles for constitutional proceedings, the Court determined that the value should be set at twice the statutory minimum rate; no specific features of the case justified a departure from this standard calculation.

Legislator-Regeste

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§ 14 Abs. 1 RVG; Constitutional complaint fee valuation: application of double statutory minimum for standard representation: Die Festsetzung des Gegenstandswerts ist auf § 37 Abs. 2 Satz 2, § 14 Abs. 1 RVG in Verbindung mit den Grundsätzen über die Festsetzung des Gegenstandswerts in verfassungsrechtlichen Verfahren gestützt (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 26. Januar 2011 - 1 BvR 1671/10 -, juris, Rn. 8).

Schlagwörter

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Schätzungsverfahren Gebührenfestsetzung prozessleitende Verfügungen ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen gesetzliche Vertretung Mindeststrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

[TENOR]

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 10.000 Euro (in Worten: zehntausend Euro) festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Festsetzung des Gegenstandswerts ist auf § 37 Abs. 2 Satz 2, § 14 Abs. 1 RVG in Verbindung mit den Grundsätzen über die Festsetzung des Gegenstandswerts in verfassungsrechtlichen Verfahren gestützt (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 26. Januar 2011 - 1 BvR 1671/10 -, juris, Rn. 8).

Danach ist der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit antragsgemäß auf das Doppelte des gesetzlichen Mindestwerts festzusetzen. Weder die objektive Bedeutung der Sache noch Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit weisen vorliegend Besonderheiten auf, die eine Abweichung veranlassen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.