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2 BvR 760/23 ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230629.2bvr076023 KI-generiert

Admission of non-lawyer as representative in constitutional proceedings: subjective necessity requirement under § 22 BVerfGG

Geschäftsnummer 2 BvR 760/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court refused to accept the constitutional complaint for a decision and denied the application for the admission of a legal representative, thereby rejecting the complainant's procedural claims. The dispute concerned a constitutional complaint where the applicant requested the court to admit a non-lawyer as a professional representative instead of using a qualified attorney or legal professor. The Court held that the decisive legal standard under Section 22(1) sentence 4 of the Federal Constitutional Court Act requires the demonstration of subjective necessity for non-standard representation and objective utility; because the applicant failed to explain why representation by a lawyer or university teacher was unreasonable, the request was denied, and no further written justification was provided pursuant to Section 93d(1) sentence 3 of the Federal Constitutional Court Act.

Legislator-Regeste

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§ 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Admission of non-lawyer as representative in constitutional proceedings: subjective necessity requirement under § 22 BVerfGG: Dem Antrag auf Zulassung als Beistand gemäß § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG ist nicht zu entsprechen. Eine im pflichtgemäßen Ermessen des Bundesverfassungsgerichts stehende Zulassung als vertretungsberechtigter Beistand nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG kommt nur in Betracht, wenn die Zulassung subjektiv notwendig und objektiv sachdienlich ist (vgl. BVerfGE 8, 92 ; 68, 360 ; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 -, Rn. 7). Vorliegend ist nicht dargetan, warum es der Beschwerdeführerin unzumutbar wäre, sich durch einen Rechtsanwalt oder einen Hochschullehrer des Rechts vertreten zu lassen.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung gesetzliche Vertretung Rüge verfassungsmässiger Rechte subjektive Postulationsfähigkeit Prozesshandlung Parlamentsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung - Ablehnung eines Antrags auf Beistandszulassung mangels Darlegung der subjektiven Notwendigkeit

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Der Antrag auf Zulassung des Herrn (…) als Beistand wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Dem Antrag auf Zulassung als Beistand gemäß § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG ist nicht zu entsprechen. Eine im pflichtgemäßen Ermessen des Bundesverfassungsgerichts stehende Zulassung als vertretungsberechtigter Beistand nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG kommt nur in Betracht, wenn die Zulassung subjektiv notwendig und objektiv sachdienlich ist (vgl. BVerfGE 8, 92 ; 68, 360 ; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 -, Rn. 7). Vorliegend ist nicht dargetan, warum es der Beschwerdeführerin unzumutbar wäre, sich durch einen Rechtsanwalt oder einen Hochschullehrer des Rechts vertreten zu lassen.

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.