Insufficiently substantiated constitutional complaints and threat of abuse fee
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court declined to accept the joined constitutional complaints for decision, declaring them inadmissible and rendering the pending applications for interim relief moot, with the complainant prevailing in no respect. The dispute involved multiple constitutional challenges to lower court proceedings that the Court found to be obviously insufficiently substantiated, failing to meet the mandatory requirements for reasoned complaint. The decision is based on the admissibility standards of § 93a Abs. 2 and § 92 BVerfGG, citing the absence of a plausible violation of fundamental rights due to the lack of substantive argumentation, and reiterates the threat of imposing a misuse fee of up to €2,600 under § 34 Abs. 2 BVerfGG for filing manifestly baseless complaints that obstruct the Court's function.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 34 Abs. 2 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Insufficiently substantiated constitutional complaints and threat of abuse fee: The dispute involved multiple constitutional challenges to lower court proceedings that the Court found to be obviously insufficiently substantiated, failing to meet the mandatory requirements for reasoned complaint. The decision is based on the admissibility standards of § 93a Abs. 2 and § 92 BVerfGG, citing the absence of a plausible violation of fundamental rights due to the lack of substantive argumentation, and reiterates the threat of imposing a misuse fee of up to €2,600 under § 34 Abs. 2 BVerfGG for filing manifestly baseless complaints that obstruct the Court's function.
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KI-generiertCited in the dispositive to declare the pending applications for interim relief moot following the non-acceptance of the constitutional complaints.
Volltext
Nichtannahme mehrerer offensichtlich unzureichend substantiierter Verfassungsbeschwerden - erneute Androhung einer Missbrauchsgebühr
[TENOR]
Die Verfahren werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.
Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerden werden die in den Verfahren 2 BvR 1631/22, 2 BvR 1747/22 und 2 BvR 1860/22 gestellten Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
[GRUENDE]
Die zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Annahmevoraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerden sind unzulässig, da sie den Anforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG offensichtlich nicht genügen und eine Grundrechtsverletzung auch sonst nicht ersichtlich ist (vgl. BVerfGE 81, 208 ; 88, 40 ; 99, 84 ; 105, 252 ; 108, 370 ; 113, 29 ; stRspr).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Der Beschwerdeführer wird für künftige Verfahren erneut darauf hingewiesen, dass ihm bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr von bis zu 2.600 Euro auferlegt werden kann. Ein Missbrauch kann unter anderem vorliegen, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden oder völlig aussichtslose einstweilige Rechtsschutzanträge an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfGK 3, 219 ; 6, 219 ; 10, 94 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 24. Mai 2022 - 2 BvR 386/22 u.a. -, Rn. 4 m.w.N.). Die fortlaufende Erhebung zahlreicher völlig unzureichend begründeter Verfassungsbeschwerden sowie das Stellen nicht nachvollziehbar begründeter einstweiliger Rechtsschutzanträge muss von jedem Einsichtigen als aussichtslos angesehen werden.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.