Tax constitutional complaint dismissed for insufficient substantiation and warning on abuse fees for manifestly hopeless filings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court refused to hear the constitutional complaint, leaving the lower court's decision in force and warning the complainant that future filings may incur abuse fees. The case involved a tax dispute where the complainant challenged the validity of the proceedings or assessment, but the court determined the submission was manifestly inadmissible due to a complete failure to meet the substantive pleading requirements under Articles 92 and 23(1) of the Federal Constitutional Court Act. The court held that no sufficient prospect of success existed under Article 93a(2)(b) BVerfGG, as the complaint did not adequately demonstrate a violation of fundamental rights, and explicitly noted that the complainant had previously faced non-acceptance in similar cases, rendering the new filing an abuse of the judicial process that hindered the court's primary functions.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 90 Abs. 1 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 34 Abs. 2 Alternative 1 BVerfGG; Tax constitutional complaint dismissed for insufficient substantiation and warning on abuse fees for manifestly hopeless filings: The case involved a tax dispute where the complainant challenged the validity of the proceedings or assessment, but the court determined the submission was manifestly inadmissible due to a complete failure to meet the substantive pleading requirements under Articles 92 and 23(1) of the Federal Constitutional Court Act. The court held that no sufficient prospect of success existed under Article 93a(2)(b) BVerfGG, as the complaint did not adequately demonstrate a violation of fundamental rights, and explicitly noted that the complainant had previously faced non-acceptance in similar cases, rendering the new filing an abuse of the judicial process that hindered the court's primary functions.
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KI-generiertThe procedural basis cited in the dispositive for the decision not to admit the constitutional complaint because the prerequisites for acceptance were not met.
The provision cited in the dispositive warning the complainant that an abuse fee may be imposed in future proceedings if the conditions are met.
Volltext
Nichtannahme einer offensichtlich unzureichend substantiierten Verfassungsbeschwerde in einer Steuersache - Hinweis auf Möglichkeit der Auferlegung einer Missbrauchsgebühr
[TENOR]
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
[GRUENDE]
1. Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Voraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen.
Insbesondere ist die Annahme nicht zur Durchsetzung der in § 90 Abs. 1 BVerfGG genannten Rechte der Beschwerdeführerin angezeigt (§ 93a Abs. 2 Buchstabe b BVerfGG), weil die Verfassungsbeschwerde keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (vgl. BVerfGE 90, 22 ; 96, 245 ; 108, 129 ; BVerfGK 12, 189 ; stRspr). Sie ist offensichtlich unzulässig, weil sie nicht den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 92, 23 Abs. 1 Satz 2 1. Halbsatz BVerfGG entsprechend begründet ist. Die Beschwerdebegründung erfüllt in Bezug auf keines der als verletzt gerügten Grundrechte beziehungsweise grundrechtsgleichen Rechte die nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts an sie zu stellenden Substantiierungsanforderungen (vgl. BVerfGE 78, 320 ; 99, 84 ; 115, 166 ; 130, 1 ; stRspr).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
2. Die Beschwerdeführerin wird für künftige Verfahren darauf hingewiesen, dass ihr bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 Alternative 1 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr auferlegt werden kann. Ein Missbrauch in diesem Sinne liegt unter anderem dann vor, wenn die Verfassungsbeschwerde offensichtlich unzulässig ist und ihre Einlegung von jedem Einsichtigen als völlig aussichtslos angesehen werden muss (vgl. BVerfGK 6, 219; 10, 94 ; 14, 468 ; stRspr). Das Bundesverfassungsgericht muss nicht hinnehmen, dass es in der Erfüllung seiner Aufgaben, nämlich grundsätzliche Verfassungsfragen zu entscheiden und - wo nötig - die Grundrechte des Einzelnen durchzusetzen, durch für jedermann erkennbar aussichtslose Verfassungsbeschwerden behindert wird und dadurch anderen Bürgern den ihnen zukommenden Grundrechtsschutz nur verzögert gewähren kann (vgl. BVerfGK 3, 219 ; 6, 219; 10, 94 ). Dies gilt namentlich dann, wenn - wie hier - trotz mehrerer Nichtannahmeentscheidungen in ähnlich gelagerten Fällen weiterhin Verfassungsbeschwerden ohne wesentliche neue Gesichtspunkte anhängig gemacht werden (BVerfGK 6, 219; 10, 94 ).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.