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2 BvR 2226/20 ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230214.2bvr222620 KI-generiert

Constitutional complaint: Admissibility of judicial subject value determination and reimbursement of expenses following non-acceptance

Geschäftsnummer 2 BvR 2226/20
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court refused to accept the constitutional complaint for a decision, denied the applicants' request for reimbursement of necessary expenses, and dismissed their application to set the subject value at €100,000, leaving the rejection of the complaint in force. The dispute concerned a non-accepted constitutional complaint where the applicants sought compensation for litigation costs and an elevated subject value for attorney fee calculation, arguing that the standard minimum was insufficient. Relying on § 93d(1) sentence 3 and § 34a(3) BVerfGG, the court waived further reasoning for the non-acceptance as no extraordinary circumstances justified expense reimbursement; regarding the subject value, it applied § 37(2) sentence 2 RVG to hold that the minimum threshold of €5,000 applies in non-accepted cases, rendering the request for judicial determination inadmissible for lack of legal interest (Rechtsschutzbedürfnis).

Legislator-Regeste

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 34a Abs. 3 BVerfGG, § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG; Constitutional complaint: Admissibility of judicial subject value determination and reimbursement of expenses following non-acceptance: Von einer Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Schlagwörter

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Anwaltskosten Prozessrecht ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Streitwert Kostenersatz Verfassungsgerichtsbarkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 79, 365
2 BvR 1790/94
Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -).
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Volltext

Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung - Ablehnung der Auslagenerstattung - Verwerfung eines Antrags auf Gegenstandswertfestsetzung mangels Rechtsschutzbedürfnisses

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Der Antrag der Beschwerdeführer auf Erstattung ihrer notwendigen Auslagen wird abgelehnt.

Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts auf 100.000 Euro (in Worten: einhunderttausend Euro) wird verworfen.

[GRUENDE]

1. Von einer Begründung der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

2. Gründe, die trotz der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde gemäß § 34a Abs. 3 BVerfGG die Anordnung einer Erstattung der Auslagen für dieses Verfahren angezeigt erscheinen lassen, sind nicht ersichtlich.

3. Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist unzulässig. Für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswerts besteht kein Rechtsschutzbedürfnis.

Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 €. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht (vgl. BVerfGE 79, 365 ). Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind weder dargetan noch sonst ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswerts kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -).

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.