Inadmissibility of constitutional complaint seeking reversal of completed forcible eviction due to lack of justiciability
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Constitutional Court rejected the applicant’s request for interim relief, ruling the application inadmissible and leaving the underlying enforcement action in force. The dispute concerned a challenge against a completed judicial forcible eviction, with the applicant seeking its reversal and further injunctive relief. The Court held that such broad obligations to compel specific conduct or undo a completed act exceed the jurisdiction of the constitutional review proceeding, where the court can only determine constitutional violations and annul sovereign acts but cannot issue positive orders for behavioral compliance; consequently, the applicant failed to demonstrate that the requested interim measures could be granted within the court’s statutory powers.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 95 Abs. 2 BVerfGG, § 32 Abs. 1 BVerfGG; Inadmissibility of constitutional complaint seeking reversal of completed forcible eviction due to lack of justiciability: Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist bereits deshalb unzulässig, weil das Bundesverfassungsgericht die vom Antragsteller begehrte Rückgängigmachung der bereits erfolgten Zwangsräumung und die weiteren Verpflichtungsbegehren im Verfahren der Hauptsache nicht bewirken könnte (vgl. BVerfGE 7, 99 ; 14, 192 ; 16, 220 ; 151, 58 ; 155, 357 ; BVerfGK 1, 32 ). Das Bundesverfassungsgericht kann im Verfassungsbeschwerdeverfahren eine etwaige Grundrechtsverletzung feststellen und den betroffenen Hoheitsakt aufheben (§ 95 Abs. 2 BVerfGG), nicht jedoch über die Beseitigung der Beschwer hinaus den Parteien des Ausgangsverfahrens ein bestimmtes Verhalten zur Pflicht machen (vgl. BVerfGE 7, 99 ; 14, 192 ).
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KI-generiertVolltext
Unzulässiger Eilantrag, gerichtet ua auf die Rückgängigmachung einer Zwangsräumung
[TENOR]
Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt.
[GRUENDE]
Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist bereits deshalb unzulässig, weil das Bundesverfassungsgericht die vom Antragsteller begehrte Rückgängigmachung der bereits erfolgten Zwangsräumung und die weiteren Verpflichtungsbegehren im Verfahren der Hauptsache nicht bewirken könnte (vgl. BVerfGE 7, 99 ; 14, 192 ; 16, 220 ; 151, 58 ; 155, 357 ; BVerfGK 1, 32 ). Das Bundesverfassungsgericht kann im Verfassungsbeschwerdeverfahren eine etwaige Grundrechtsverletzung feststellen und den betroffenen Hoheitsakt aufheben (§ 95 Abs. 2 BVerfGG), nicht jedoch über die Beseitigung der Beschwer hinaus den Parteien des Ausgangsverfahrens ein bestimmtes Verhalten zur Pflicht machen (vgl. BVerfGE 7, 99 ; 14, 192 ).
Darüber hinaus fehlt es an einem hinreichend substantiierten Vortrag zu den Voraussetzungen von § 32 Abs. 1 BVerfGG (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 20. August 2015 - 1 BvQ 28/15 -, Rn. 2; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 30. September 2015 - 2 BvQ 29/15 -, Rn. 2).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.