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1 BvR 2590/21 ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20220427.1bvr259021 KI-generiert

Reimbursement of litigation costs after settlement of a constitutional complaint based on its obvious inadmissibility

Geschäftsnummer 1 BvR 2590/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (First Senate, First Chamber) rejected the applicant's request for reimbursement of necessary costs, affirming that the constitutional complaint was dismissed as obviously inadmissible. The dispute arose after the applicant declared the constitutional complaint for settlement, subsequently petitioning the chamber to cover her litigation expenses. The court determined that following the declaration of settlement, cost reimbursement is subject to equitable considerations under § 34a(3) BVerfGG; however, because the underlying constitutional complaint was evidently inadmissible and the applicant failed to demonstrate that equitable grounds justified reimbursement under the totality of the circumstances, the request was denied.

Legislator-Regeste

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§ 34a Abs. 3 BVerfGG; Reimbursement of litigation costs after settlement of a constitutional complaint based on its obvious inadmissibility: The dispute arose after the applicant declared the constitutional complaint for settlement, subsequently petitioning the chamber to cover her litigation expenses. The court determined that following the declaration of settlement, cost reimbursement is subject to equitable considerations under § 34a(3) BVerfGG; however, because the underlying constitutional complaint was evidently inadmissible and the applicant failed to demonstrate that equitable grounds justified reimbursement under the totality of the circumstances, the request was denied.

Schlagwörter

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Kostenersatz Prozesserledigung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen stichhaltige Gründe Verfassungsgerichtsbarkeit Nothilfe nach BV

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 72, 34
Die Verfassungsbeschwerde der Beschwerdeführerin wurde mit Schreiben vom 11. April 2022 für erledigt erklärt. Die Beschwerdeführerin hat einen Antrag auf Erstattung ihrer Auslagen gestellt. Darüber zu entscheiden, obliegt der Kammer (vgl. BVerfGE 72, 34 ).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 34a Abs. 3 BVerfGG

Serves as the procedural basis for deciding the request for reimbursement of litigation costs following the declaration that the constitutional complaint has become moot.

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Volltext

Ablehnung der Auslagenerstattung nach Erledigterklärung - offensichtliche Unzulässigkeit der Verfassungsbeschwerde

[TENOR]

Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Anordnung der Erstattung ihrer notwendigen Auslagen wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde der Beschwerdeführerin wurde mit Schreiben vom 11. April 2022 für erledigt erklärt. Die Beschwerdeführerin hat einen Antrag auf Erstattung ihrer Auslagen gestellt. Darüber zu entscheiden, obliegt der Kammer (vgl. BVerfGE 72, 34 ).

Der Antrag hat keinen Erfolg. Nach Erledigung der Verfassungsbeschwerde ist über die Erstattung der der Beschwerdeführerin entstandenen Auslagen nach Billigkeitsgesichtspunkten zu entscheiden, § 34a Abs. 3 BVerfGG. Die Verfassungsbeschwerde war nicht zur Entscheidung anzunehmen, da sie offensichtlich unzulässig war. Die Beschwerdeführerin hat darüber hinaus weder dargetan noch ist ersichtlich, dass eine Erstattung der Auslagen aus anderen Gründen unter Gesamtwürdigung aller bekannten Umständen der Billigkeit entspricht.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.