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1 BvR 1755/21 ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20211005.1bvr175521 KI-generiert

Constitutional complaint: rejection of counsel appointment and manifest inadmissibility due to lack of acceptance prerequisites

Geschäftsnummer 1 BvR 1755/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court (BVerfG) dismissed the constitutional complaint as manifestly inadmissible and rejected the applicant's request for the appointment of a legal assistant, rendering the pending request for interim relief moot. The dispute involved a challenge to a lower court decision, wherein the applicant sought both an ex parte appointment of a third party as legal counsel and a review of the merits. The court held that the application for legal aid under § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG was denied because the applicant failed to demonstrate that self-representation or representation by a statutory attorney was objectively necessary or subjectively mandatory, and the complaint itself was not admitted because it lacked the procedural prerequisites for admandation under § 93a Abs. 2 BVerfGG.

Legislator-Regeste

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§ 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG, § 22 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, § 93a Abs. 2 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Constitutional complaint: rejection of counsel appointment and manifest inadmissibility due to lack of acceptance prerequisites: The dispute involved a challenge to a lower court decision, wherein the applicant sought both an ex parte appointment of a third party as legal counsel and a review of the merits. The court held that the application for legal aid under § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG was denied because the applicant failed to demonstrate that self-representation or representation by a statutory attorney was objectively necessary or subjectively mandatory, and the complaint itself was not admitted because it lacked the procedural prerequisites for admandation under § 93a Abs. 2 BVerfGG.

Schlagwörter

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Bestellung eines Rechtsbeistands unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Vertretung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Gesuch um Ernennung Verfahrensüberprüfung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Procedural rule cited in the dispositive to declare the request for interim relief moot.

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Volltext

Nichtannahme einer offensichtlich unzulässigen Verfassungsbeschwerde ohne weitere Begründung - Ablehnung eines Antrags auf Zulassung eines Beistands

[TENOR]

Der Antrag auf Zulassung von ... als Beistand wird abgelehnt.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

Dem (konkludenten) Antrag auf Zulassung eines Beistands nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG ist nicht zu entsprechen. Eine Zulassung nach § 22 Abs. 1 Satz 4 BVerfGG, die in das pflichtgemäße Ermessen des Bundesverfassungsgerichts gestellt ist, kommt nur in Betracht, wenn sie objektiv sachdienlich oder subjektiv erforderlich ist (vgl. hierzu BVerfGE 8, 92 ; 68, 360 ; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 -, Rn. 7; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 14. Oktober 2020 - 1 BvR 296/20 -, Rn. 1; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 10. Mai 2021 - 1 BvR 690/20 -, juris, Rn. 1). Hier ist nicht dargelegt, warum es dem Beschwerdeführer unzumutbar wäre, sich durch eine der in § 22 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG genannten Personen vertreten zu lassen.

Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Annahmevoraussetzungen nach § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht erfüllt sind. Die Verfassungsbeschwerde ist offensichtlich unzulässig.

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.