Fixation of matter value after withdrawal of constitutional complaint: no legal interest where statutory minimum applies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Constitutional Court of Germany dismissed an application to set the matter value at €30,000,000, ruling that the applicant lacked the necessary legal interest for such a judicial determination. The dispute concerned the fixation of the matter value (Gegenstandswert) in constitutional complaint proceedings, where the underlying complaint had previously been withdrawn and the application sought a value significantly higher than the statutory minimum. The court applied § 37 Abs. 2 Satz 2 of the Federal Lawyers’ Fees Act (RVG), which establishes a minimum matter value of €5,000 for constitutional complaints, noting that higher values are generally reserved for cases where the complaint is decided on the merits rather than withdrawn or not admitted. Since no exceptional circumstances justifying a higher value were present or shown, the standard minimum applied, rendering the judicial fixation request inadmissible due to the absence of a right to legal protection.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 37 Abs. 2 Satz 2 RVG; Fixation of matter value after withdrawal of constitutional complaint: no legal interest where statutory minimum applies: Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 Euro. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen oder zurückgenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht. Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind weder dargetan noch sonst ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswerts kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Juni 2018 - 2 BvR 2263/16 -).
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KI-generiertVolltext
Verwerfung eines Antrags auf Gegenstandswertfestsetzung nach Rücknahme der Verfassungsbeschwerde - kein Rechtsschutzbedürfnis
[TENOR]
Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts auf 30.000.000 Euro wird verworfen.
[GRUENDE]
Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist unzulässig. Für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswerts besteht kein Rechtsschutzbedürfnis.
Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 Euro. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen oder zurückgenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht. Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind weder dargetan noch sonst ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswerts kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfGE 79, 365 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Juni 2018 - 2 BvR 2263/16 -).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.