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2 BvR 580/21 ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210428.2bvr058021 KI-generiert

Constitutional complaint for lack of sufficient substantiation; non-acceptance and warning of abuse penalty

Geschäftsnummer 2 BvR 580/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for decision, rendering the applicant's motion for interim relief moot. The dispute involved a constitutional challenge that was deemed inadmissible at the threshold stage. The court held that the complaint failed to meet the substantive pleading requirements for a constitutional complaint, as it lacked sufficient substantiation regarding the alleged violations. The decisive legal basis was the absence of grounds for acceptance under § 93a Abs. 2 BVerfGG, specifically due to non-compliance with the substantiation requirements of § 23 Abs. 1 Satz 2 and § 92 BVerfGG; the court further warned that future manifestly unsubstantial filings could result in a penalty fee under § 34 Abs. 2 BVerfGG.

Legislator-Regeste

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§ 93a Abs. 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 34 Abs. 2 BVerfGG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Constitutional complaint for lack of sufficient substantiation; non-acceptance and warning of abuse penalty: The dispute involved a constitutional challenge that was deemed inadmissible at the threshold stage. The court held that the complaint failed to meet the substantive pleading requirements for a constitutional complaint, as it lacked sufficient substantiation regarding the alleged violations. The decisive legal basis was the absence of grounds for acceptance under § 93a Abs. 2 BVerfGG, specifically due to non-compliance with the substantiation requirements of § 23 Abs. 1 Satz 2 and § 92 BVerfGG; the court further warned that future manifestly unsubstantial filings could result in a penalty fee under § 34 Abs. 2 BVerfGG.

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Fehlen materieller Voraussetzungen Zulässige Gründe Beweislosigkeit Vorläufiger Rechtsschutz Vorherige Verwaltungsbeschwerde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Procedural rule cited in the dispositive to declare the motion for interim relief moot following the non-acceptance of the constitutional complaint.

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Volltext

Nichtannahme einer mangels hinreichender Substantiierung unzulässigen Verfassungsbeschwerde - Hinweis auf Möglichkeit der Auferlegung einer Missbrauchsgebühr

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen, da Annahmegründe gemäß § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht gegeben sind. Die Verfassungsbeschwerde ist bereits unzulässig, weil sie entgegen den Anforderungen aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG nicht substantiiert begründet ist (vgl. BVerfGE 81, 208 ; 99, 84 ; stRspr).

Der Beschwerdeführer wird für künftige Verfahren darauf hingewiesen, dass ihm bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr auferlegt werden kann. Ein Missbrauch kann unter anderem vorliegen, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 25. Mai 2010 - 1 BvR 690/10, 1 BvR 901/10 -, Rn. 5; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 20. Juli 2016 - 1 BvR 1979/14 -, Rn. 4; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 29. März 2017 - 1 BvR 373/17 -, Rn. 5).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.