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1 BvR 1794/18 ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210329.1bvr179418 KI-generiert

Secondary residence tax: Constitutional complaint on marriage and family rights (Art. 6 GG) lacking substantiation of professional need for secondary housing.

Geschäftsnummer 1 BvR 1794/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court declined to accept the constitutional complaint for a decision, ruling it inadmissible; the respondent authority prevailed, leaving the challenge to the secondary residence tax assessment unremedied. The dispute concerned a taxpayer's allegation that the taxation violated the right to marriage and family, arguing that the maintenance of secondary residences was solely for professional reasons, although the complainant failed to substantiate this claim by not submitting or summarizing the referenced foundation's business rules essential for constitutional assessment. The decisive legal basis was the procedural requirement under Section 23 (1) Sentence 2 Half-sentence 1 and Section 92 of the Federal Constitutional Court Act (BVerfGG), which mandates sufficient and intelligible substantiation of a constitutional complaint, particularly regarding issues under Article 6 (1) of the Basic Law.

Legislator-Regeste

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§ 92 BVerfGG, Art. 6 Abs. 1 GG, § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG; Secondary residence tax: Constitutional complaint on marriage and family rights (Art. 6 GG) lacking substantiation of professional need for secondary housing: Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, da sie nicht den Anforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG entspricht. Ihre Begründung lässt keine Verletzung von Art. 6 Abs. 1 GG erkennen. Der Beschwerdeführer hat insbesondere nicht substantiiert und nachvollziehbar eine nur beruflich bedingte Unterhaltung der Zweitwohnungen aufgezeigt. Die insoweit für die verfassungsrechtliche Beurteilung unverzichtbare Geschäftsordnung der Stiftung, auf die er Bezug nimmt, hat er weder vorgelegt noch ihrem wesentlichen Inhalt nach in der Beschwerdeschrift wiedergegeben (vgl. BVerfGE 78, 320 ; 88, 40 ; 93, 266 ; BVerfGK 5, 170 ; stRspr).

Schlagwörter

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verfassungsmässige Anforderung Zweitwohnsitz Aufenthaltsrecht Steuerveranlagungen Besteuerung der Familie Wohnungsbedarf

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BVerfGE 78, 320
BVerfGE 78, 320 ; 88, 40 ; 93, 266 ; BVerfGK 5, 170 ; stRspr).
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Volltext

Nichtannahme einer mangels hinreichender Darlegungen unzulässigen Verfassungsbeschwerde gegen die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer

[TENOR]

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

[GRUENDE]

Die Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, da sie nicht den Anforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG entspricht. Ihre Begründung lässt keine Verletzung von Art. 6 Abs. 1 GG erkennen. Der Beschwerdeführer hat insbesondere nicht substantiiert und nachvollziehbar eine nur beruflich bedingte Unterhaltung der Zweitwohnungen aufgezeigt. Die insoweit für die verfassungsrechtliche Beurteilung unverzichtbare Geschäftsordnung der Stiftung, auf die er Bezug nimmt, hat er weder vorgelegt noch ihrem wesentlichen Inhalt nach in der Beschwerdeschrift wiedergegeben (vgl. BVerfGE 78, 320 ; 88, 40 ; 93, 266 ; BVerfGK 5, 170 ; stRspr).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.