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1 BvR 2299/20 ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210324.1bvr229920 KI-generiert

Inadmissibility of judicial recusal motion lacking substantive justification

Geschäftsnummer 1 BvR 2299/20
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court dismissed the constitutional complaint without further reasoning and rejected the applicant's motion for recusal of judges as manifestly inadmissible, rendering the request for interim injunctive relief moot. The dispute concerned a procedural challenge where the applicant filed a recusal motion that lacked any substantive justification or contained arguments entirely unsuited to establish a suspicion of bias. Relying on § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, the court determined that a recusal motion is manifestly inadmissible if it fails to provide a proper basis for the allegation of partiality, thereby obviating the need for the recused judges to submit a service response or be excluded from the decision-making process.

Legislator-Regeste

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§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, § 93d Abs 1 S 3 BVerfGG, § 40 Abs. 3 GOBVerfG; Inadmissibility of judicial recusal motion lacking substantive justification: The dispute concerned a procedural challenge where the applicant filed a recusal motion that lacked any substantive justification or contained arguments entirely unsuited to establish a suspicion of bias. Relying on § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG, the court determined that a recusal motion is manifestly inadmissible if it fails to provide a proper basis for the allegation of partiality, thereby obviating the need for the recused judges to submit a service response or be excluded from the decision-making process.

Schlagwörter

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Ausstandsbegehren Befangenheit des Richters materielle Begründetheit ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Trennungsklage Wiederaufnahme des Abwesenheitsverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 93d Abs 1 S 3 BVerfGG

Basis for waiving a further reasoning for the non-acceptance of the constitutional complaint.

§ 40 Abs. 3 GOBVerfG

Procedural rule establishing that the request for interim injunctive relief becomes moot upon the non-acceptance of the complaint.

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Volltext

Nichtannahmebeschluss ohne weitere Begründung (§ 93d Abs 1 S 3 BVerfGG) - Verwerfung eines offensichtlich unzulässigen Ablehnungsgesuchs

[TENOR]

Das Ablehnungsgesuch des Beschwerdeführers wird als unzulässig verworfen.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).

[GRUENDE]

Die Verwerfung des Ablehnungsgesuchs kann mit der Sachentscheidung erfolgen, weil es offensichtlich unzulässig ist (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 16. April 2019 - 1 BvR 30/19 -, Rn. 1). Ein Ablehnungsgesuch, das keine Begründung oder lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind, ist offensichtlich unzulässig. Bei offensichtlicher Unzulässigkeit bedarf es keiner dienstlichen Stellungnahme der abgelehnten Richter; diese sind bei der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch auch nicht ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 131, 239 ; 133, 377 ; 142, 1 ).

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.